Heizölpreise deutlich teurer – Ölpreise steigen trotz Reserve-Freigaben | Heizöl-News vom 24.11.21

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Mittwoch früh mit deutlich gestiegenen Preisen in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir überall starke Aufschläge auf die bisherigen Heizölpreise. Den höchsten Anstieg meldet heute früh Hessen. In Sachsen bleibt Heizöl, trotz starker Aufschläge, vergleichsweise günstig. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 99,20 €uro / 100 Liter. Das sind + 2,61 €uro mehr als Dienstag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt nach oben.

In den Bundesländern bewegt sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen + 3,67 €uro (Sachen) und + 1,20 €uro (Mecklenburg-Vorpommern) je 100 Liter. Der regionale Heizölpreis gestaltet sich aktuell wie folgt: Brandenburg (+ 2,03 €uro), Berlin (+ 2,02 €uro), Baden-Württemberg (+ 2,45 €uro), Bayern (+ 1,67 €uro), Bremen (+ 2,50 €uro), Hessen (+ 3,67 €uro), Hamburg (+ 2,50 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 1,20 €uro), Niedersachsen (+ 2,50 €uro), Nordrhein-Westfalen (+ 3,57 €uro), Rheinland-Pfalz (+ 3,19 €uro), Schleswig-Holstein (+ 2,50 €uro), Saarland (+ 3,33 €uro), Sachsen (+ 2,02 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 1,79 €uro) und Thüringen (+ 2,02 €uro).

Aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen raten wir zum Abwarten und späteren Bestellen und Kauf von Heizöl. Wir gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres der Heizölpreis noch kräftig ansteigen könnte, danach aber eine deutliche Bewegung nach unten möglich ist. Sollten Sie Heizöl trotzdem kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis teurer werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben nach den gestrigen Entwicklungen auf dem Ölmarkt deutlich zugelegt und notieren wieder spürbar teurer. Wie man an unserem Preis-Chart erkennen kann, geht es heute früh steil nach oben. Die Entwicklung könnte sich noch etwas fortsetzen. Gestern war aufgrund der günstigeren Preise eine erhöhte Nachfrage und Suche nach günstigen Heizölpreisen messbar. Angesichts der aktuellen Versorgungslage könnte dies für einen zusätzlichen Preisschub sorgen, sollte sich die Nachfrage weiter halten. Es scheint, dass der kalte Winter viele Haushalte unvorbereitet trifft. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 84 und 105 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt nach oben.

Die Ölpreise haben gestern im späteren Handelsverlauf deutlich zugelegt. Auch heute früh gab es leichte Bewegungen nach oben. Dabei hatten die USA offiziell angekündigt, dass ein Teil ihrer strategischen Reserven (Notreserven) freigegeben werden. Bei der gemeinsamen Aktion sind laut den USA auch China, Japan, Indien, Südkorea und aus Europa Groß-Britannien mit dabei. Der Effekt auf dem Ölmarkt blieb allerdings aus. Beobachter und Analysten erklärten, dass die Ölpreise längst vorab auf diesen erwarteten Schritt reagiert hätten. Mit der Ankündigung habe man den Markt nicht überrascht. Außerdem bliebe die freigegebene Menge unter den Erwartungen. Entsprechend hätten die Ölpreise deutlich zugelegt. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 82,65 $ / Barrel (+ 3,55 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis weiter steigen.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht mehr unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir aktuell mit dem Kauf von Heizöl zu warten. Im Frühjahr könnten die Heizölpreise sinken. Achtung: Aktuell nehmen die Lieferfristen deutlich zu.

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