Heizölpreise deutlich teurer – Ölpreise steigen nach OPEC+ Beschluss | Heizöl-News vom 05.1.22

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Wir wünschen auch an dieser Stelle ein frohes neues Jahr. Die Heizölpreise starten Mittwoch früh mit deutlich teureren Preisen in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir in den Bundesländern deutliche Entwicklungen nach oben. Nur in zwei Regionen ist der Heizölpreis vergleichsweise leicht gestiegen. Am günstigsten bleibt Heizöl in Sachsen. Berlin bleibt beim regionalen Heizölkauf ein teures Pflaster. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 101,51 €uro / 100 Liter. Das sind + 0,72 €uro mehr als Dienstag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach oben.

In den Bundesländern hat sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen + 0,84 €uro (Berlin) und + 0,24 €uro (Saarland) je 100 Liter bewegt. Veränderungen beim regionalen Heizölpreis gestalten sich in der Übersicht wie folgt: Brandenburg (+ 0,83 €uro), Berlin (+ 0,84 €uro), Baden-Württemberg (+ 0,71 €uro), Bayern (+ 0,83 €uro), Bremen (+ 0,77 €uro), Hessen (+ 0,30 €uro), Hamburg (+ 0,77 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 0,81 €uro), Niedersachsen (+ 0,78 €uro), Nordrhein-Westfalen (+ 0,64 €uro), Rheinland-Pfalz (+ 0,83 €uro), Schleswig-Holstein (+ 0,78 €uro), Saarland (+ 0,24 €uro), Sachsen (+ 0,83 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 0,71 €uro) und Thüringen (+ 0,83 €uro).

Aufgrund der vergleichsweise sehr hohen Preise raten wir aktuell zum Abwarten beim Heizölkauf. Bis zum Ende des Jahres sind die Heizölpreise deutlich angestiegen und zum Jahreswechsel haben die Heizölpreise einen neuen Höhepunkt erreicht. Wir gehen aktuell davon aus, dass sich die Heizölpreise bis zum Frühjahr wieder etwas erholen werden. Die Preise für Heizöl bleiben in der Gesamtbetrachtung vergleichsweise teuer. Sollten Sie Heizöl kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis etwas teurer werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben zum Jahreswechsel wie erwartet deutlich zugelegt und notieren bei einem Mehr-Jahres-Hoch. Wie man an unserem Preis-Chart erkennen kann, sind die Heizölpreise kurz vor Weihnachten noch einmal etwas runtergegangen, um dann deutlich zum anzuziehen und zum Jahreswechsel draufzulegen. Heute erreichen wir dabei einen neuen Höhepunkt in dieser Entwicklung. Aktuell bewegt sich der Heizölpreis dabei noch etwas seitwärts, dürfte sich aber aufgrund der Tendenz noch nach oben hin entwickeln. Treibende Kraft ist vor allem der Ölpreis, aber auch lokale Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Zu Beginn des Jahres wurde die CO₂-Steuer noch einmal angehoben. Heizöl ist durch die CO₂-Steuer um rund 1,5 Cent je Liter teurer geworden. Die Nachfrage nach Heizöl ist auf einem gleich bleibenden Niveau. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 87 und 107 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach oben.

Die Ölpreise haben sich im Vergleich zum Vortag kaum verändert und treten auf der Stelle. Dennoch ist das ein gutes Signal. Das liegt daran, dass die OPEC+ beschlossen hat, ihre Förderausweitung beizubehalten und mehr Rohöl zu fördern. Dass die Rohölpreise dadurch nicht eingebrochen sind, ist ein Zeichen dafür, dass der Markt die Fördererhöhungen gut kompensieren kann. Dennoch haben die Ölpreise am Vortag noch deutlich zugelegt, sodass wir insgesamt sogar von einem guten Plus sprechen können. Heute Nachmittag werden neue Daten von den US-Lagern erwartet. Deutliche Abbauten bei Rohöl und starke Aufbauten bei Mitteldestillaten und Benzin werden prognostiziert. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 80,13 $ / Barrel (+ 0,10 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis wieder steigen.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Allerdings empfehlen wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen noch auf den schnellen Kauf von Heizöl zu verzichten. Abwarten bis ins Frühjahr könnte sich lohnen.

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