Heizölpreise deutlich gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Erstmals seit über zehn Jahren, hat die amerikanische US-Notenbank (FED) eine Zinssenkung bekanntgegeben. Daraufhin fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit Mitte 2017 und die Folgen sind nun auch bei den heimischen Heizölpreisen zu spüren. Im bundesweiten Durschnitt ist ein kräftiger Preisanstieg von 1,1 Cent/Liter zu verzeichnen, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit aktuell 69,84 €uro/100 Liter kostet. Experten sind mit Ihrer Vorgabe für die Entwicklung der Heizölpreise am heutigen Handelstag zurückhaltend, erwarten aber zunächst keine weiteren Preissteigerungen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern, die auch in ihrer Höhe ähnlich ausfielen. So entfielen die kräftigsten Preisanstiege mit 1,3 Cent/Liter auf Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und auf das Saarland. Die geringsten Preisaufschläge waren hingegen zwischen 0,8 und 1,0 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz und Sachsen feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den letzten Wochen waren richtungsweisenden Impuls am Ölmarkt Mangelware und sowohl die Ölnotierungen an den internationalen Börsen, als auch der heimischen Heizölpreis suchten nach einem entscheidenden Orientierungspunkt. Am gestrigen Mittwoch, wurden gleich mehrere Meldungen veröffentlicht, die sowohl die Rohöl - als auch Heizölpreise kurz – bis mittelfristig beeinflussen könnten. Da die gestrigen Mitteilungen von Marktbeobachtern als preisstützend bzw. preistreibend interpretiert werden, könnte die momentane Aufwärtsbewegung zeitnah in einen Trend übergehen.

Die erste Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank seit 2008, könnte aus Sicht von Marktbeobachtung zu einer Kettenreaktion führen, die wiederum am Ende der Kette direkten Einfluss auf die Ölnotierungen haben wird. Aber auch die anhaltenden Sorgen vor einer Eskalation in der ölreichen Region am Persischen Golf, sowie das siebte Mal in Folge gefallenen US-Ölreserven, stützen die Ölpreise. Bei den amerikanischen Ölreserven wurde von Analysten ein weiterer Rückgang bereits erwartet, dieser wurde jedoch erneut überraschend deutlich übertroffen.

Wie es unsere Redaktion bereits im frühen Handel erwartet hat, ist es gestern nicht bei dem übersichtlichen Plus von 0,3 Cent/Liter geblieben. Im Laufe des Handelstages hat sich der Heizölpreis zwischenzeitlich bis an die 70,- Euro-Marke gesteigert, diese jedoch nicht erreicht. Die Kombination aus mehreren preistreibenden Nachrichten und der damit verbundene Preisanstieg, bestätigt erneut unsere Empfehlung, in diesem Jahr eine frühzeitige Heizölbevorratung durchzuführen. Die aktuellen Vorgaben des Marktes sprechen momentan eher für weiter steigende Heizölpreise.

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