Heizölpreise deutlich gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Sehr überraschend sind die Heizölpreise auf den heutigen Dienstag kräftig gesunken, weil auch die Preise am Weltölmarkt um über drei Prozent eingebrochen waren, nachdem sich US-Präsident Trump via twitter über zu hohe Ölpreise beschwert hatte. Die deutlich verbesserten Vorgaben vom Ölmarkt, gepaart mit einem auf Dreiwochen-Hoch befindlichen €urokurs, ließen die Heizölpreise hierzulande im bundesweiten Durchschnitt um kräftige 1,3 Cent/Liter fallen. Somit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 70,46 €uro/100 Liter, was der tiefste Stand seit zwei Woche ist.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit gut 2,0 Cent/Liter gingen die Heizölpreise dabei am deutlichsten in Nordrhein-Westfalen zurück und auch in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt waren Preisnachlässe von gut 1,4 Cent/Liter zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge waren am Morgen mit 0,7 Cent/Liter in Baden-Württemberg und Bayern feststellbar, jedoch kann hier im Tagesverlauf noch mit weiteren Preisnachlässen gerechnet werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Rohölpreise im Februar schrittweise nach oben bewegt hatten und somit innerhalb von einem Monat um rund zehn Prozent gestiegen waren, kam es am gestrigen Handelstag zu einer überraschend deutlichen Gegenbewegung, welche die Ölpreise um rund 3,5 Prozent fallen ließ. Als Grund für den Preisrücksetzer wurde an den Börsen eine twitter-Nachricht von US-Präsident Trump genannt, in der er sich bei der OPEC über zu hohe Ölpreise beschwerte.

Insgesamt scheint der Preisrücksetzer jedoch übertrieben ausgefallen zu sein, denn weiterhin sorgen die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien, die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China, der nachgebende Dollarkurs und die insgesamt bessere Stimmung an den Aktienmärkten für preisstützende Impulse am Ölmarkt. Der gestrige Preisrückgang könnte sich daher zwar als wenig nachhaltig herausstellen, dennoch haben sich die Ölpreise zunächst klar von ihrem jüngst erreichten Drei-Monats-Hochs entfernt.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen. Zusammen mit dem überraschenden Rückgang der Ölpreise hat sich somit aktuell ein attraktiver Zeitpunkt für eine Heizölbestellung ergeben. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Rohöl- und Heizölpreise erwarten. Nachteilig bleibt weiterhin die angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang April beliefert werden können.

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