Heizölpreise bewegten sich auf Dienstag kaum

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag haben sich die Heizölpreise kaum bewegt. Nachdem es am Vortag zu Gewinnmitnahmen am Ölmarkt gekommen war und auch die Heizölpreise spürbar gesunken waren, stabilisierten sich die Ölnotierungen und auch die Heizölpreise auf Dienstag wieder. Daher kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt weiterhin 72,42 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein uneinheitliches Bild. Während die Heizölpreise in acht Bundesländern weiter nachgaben, waren in der anderen Hälfte der Bundesländer schon wieder Preisanstiege zu verzeichnen. Dabei kletterten die Heizölpreise überwiegend um leichte 0,1 bis 0,2 Cent/Liter. Lediglich in Baden-Württemberg waren etwas kräftigere Preiserhöhungen von gut 0,5 Cent/Liter feststellbar. Die deutlichsten Preisrückgänge entfielen heute mit 0,3 Cent/Liter auf das Saarland, Sachsen und Thüringen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem es zum Wochenauftakt noch der Eindruck hätte aufkommen können, dass die Stimmung am Ölmarkt gekippt wäre und sich Verbraucher auf nachgebende Rohöl- und Heizölpreise einstellen könnte, haben die Ölpreise am Dienstagmorgen schon wieder zugelegt. Insgesamt sollten sich Verbraucher von den überraschend, kräftigen Gewinnmitnahmen nicht täuschen lassen, denn eine Trendwende im Nachfrage-Angebotsverhältnis ist am Ölmarkt nicht erkennbar.

Zwar scheint es nicht unrealistisch zu sein, dass Saudi-Arabien auf die Forderung von US-Präsident Trump eingeht und seine Ölförderung erhöht, nachdem die US-Regierung die harte Gangart gegen den Iran verschärft hat. Doch eine klare Zusage für Förderanhebungen gibt es bisher noch nicht und diese wird es wohl auch nicht geben bis sicher gestellt ist, dass es tatsächlich keine Ausnahmeregelungen für den Import von iranischem Öl geben wird. Dennoch sind Börsenhändler zunächst einmal auf Nummer sicher gegangen und haben die ordentlichen Gewinne der vergangenen Woche eingefahren.

Für Heizölverbraucher bedeutet die aktuelle Situation, dass man nach wie vor darauf spekulieren kann, dass die OPEC die Ölförderung anheben wird und dass dann die Rohöl- und Heizölpreise zum Sommer fallen werden. Weiterhin bürgt diese Vorgehensweise jedoch ein nicht unerhebliches Risiko, denn eine Anhebung der Ölförderung ist alles andere als sicher. Wer demnächst seinen Heizölvorrat auffüllen muss, der sollte daher nicht lange warten und auch mit einem weitsichtigen Heizölkauf für den nächsten Winter macht man aktuell keinen Fehler.

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