Heizölpreise bewegen sich kaum

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Mittwoch haben sich die Heizölpreise erneut wenig bewegt. So war im bundesweiten Durchschnitt ein minimaler Anstieg von knapp 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl weiterhin 69,40 €uro/100 Liter, was einerseits zwar der höchste Stand seit fast drei Wochen ist. Andererseits sind die Preisveränderungen aber so gering ausgefallen, dass man insgesamt von einer recht stabilen Seitwärtsbewegung sprechen kann. Aufgrund des deutlicheren Rückgangs der Rohöl- und Gasölnotierungen am gestrigen Handelstag kann im Tagesverlauf aber mit leicht nachgebenden Heizölpreisen gerechnet werden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein recht einheitliches Bild mit überwiegend leichten Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Lediglich im Saarland fiel der Preisanstieg mit 0,4 Cent/Liter etwas deutlicher aus. In Nordrhein-Westfalen bewegten sich die Heizölpreise hingegen nicht und in Baden-Württemberg und Bayern waren sogar leichte Preisrückgänge von rund 0,2 Cent/Liter zu verzeichnen. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise heute um leichte 0,1 bis 0,2 Cent/Liter zu.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Preise am Weltölmarkt haben weiterhin keine klare Richtung eingeschlagen. Tendenziell sprechen jedoch einige Faktoren dafür, dass die Ölpreise eher anziehen als nachgeben werden. Besonders die Aussicht auf ein baldiges Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China, hat das Potential die Stimmung an den Börsen insgesamt aufzuhellen und auch die Ölpreise nach oben zu treiben. Aber auch die US-Sanktionen gegen den venezolanischen Ölsektor, die Umsetzung der OPEC-Förderkürzung und ein Rückgang der aktiven Ölbohrlöcher in den USA deuten eher auf steigende als auf fallende Ölpreise hin.

Am heimischen Heizölmarkt haben sich die zurückliegenden kalten Wochen kaum preissteigernd ausgewirkt. Aktuell lässt die Heizölnachfrage zudem etwas nach, weshalb Heizölhändler in den kommenden Tagen hier und da Rabatten gewähren könnten. Allerdings sorgt die Wetterlage, in Kombination mit der zuvor belebten Heizölnachfrage weiterhin dafür, dass sich Heizölverbraucher auf lange Lieferfristen einstellen müssen. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst bis Mitte März beliefert werden.

Insgesamt finden Heizölverbraucher aktuell aber einen guten Zeitpunkt für eine Heizölbestellung vor, auch weil die Aussichten für den Ölmarkt im Jahresverlauf eher auf steigende Heizölpreise hindeuten.

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