Heizölpreise auf Freitag zunächst übersichtlich gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich in den letzten beiden Wochen bereits eine vergleichsweise deutliche Auf- und Abbewegungen der Heizölpreise ergeben hat, wird es auch am heutigen Freitag zu einer kräftigen Abwärstbewegung kommen. Im fühen Handel waren die massiven Preisrückgänge der internationalen Ölnotierungen noch nicht bei den heimischen Heizölpreise angekommen, so dass es im bundesweiten Durschnitt zunächst nur zu einem leichten Preisrückgang in Höhe von 0,6 Cent/Liter gekommen ist. Demnetsprechend kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im frühen Handel 69,20 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung konnten heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge festgestellt werden. Lediglich im Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen verharrten die Preise auf Vortagesniveau bzw. sanken marginal. In einem Großteil der Bundesländer waren Preisrückgänge zwischen 0,4 bis 0,7 Cent/Liter zu verzeichnen. Spitzenreiter ist heute das Bundesland Nordrhein-Westfalen, da die Heizölpreise hier um kräftige 1,3 Cent/Liter zurückgingen.

günstig Heizöl kaufen

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Durch den Entschluss der US-Notenbank (FED), erstmals seit der Wirtschaftskrise im Jahre 2008, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte zu senken, kam es gestrigen Donnerstagmorgen zu teilweise deutlichen Preissteigerungen bei den Heizölpreisen. Doch das deutliche Plus der Heizölpreise hatte nicht lange Bestand und wurde im Laufe des Handelstages teilweise wieder abgegeben. Aus Verbrauchersicht erfreulich ist festzustellen, dass das sich andeutende Minus von gestern auch heute im frühen Handel fortgeführt wird.

Die Rohölpreise gerieten gestern erheblich unter Druck. Der Auslöser war, dass der Leitzins durch die US-Notenbank (FED) zwar gesenkt wurde, zugleich aber den Erwartungen auf weitere Zinssenkungen ein Dämpfer versetzt wurde. Eine weitere preisdrückende Mitteilung folgte kurz nach der Bekanntgabe der Zinssenkung. So belasten die neusten Konjunkturdaten aus den USA die internationalen Ölnotierungen, da ein wichtigstes Stimmungsbarometer für Wirtschaft und Industrie, gestern auf Dreijahrestief gesunken ist. Die Stimmung in den USA ist somit ebenso eingetrübt, wie die in Europa.

Die aktuell schlechte Stimmung an den internationalen Börsen, hat heute die aus Verbrauchersicht erfreuliche Auswirkung, dass die Heizölpreise sinken. Dennoch raten wir dazu mit einer Heizölbestellung abzuwarten, denn im Tagesverlauf sollten die heimischen Heizölpreise zunächst noch weiter sinken. Längerfristig gehen wir aber davon aus, dass sich die Heizölpreise tendenziell nach oben bewegen werden, weshalb Heizölverbraucher die Preisentwicklungen im Auge behalten sollten.

Zurück