Heizölpreise auf Donnerstag wieder im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben sich auf den heutigen Donnerstag wieder nach oben bewegt und sind im bundesweiten Durchschnitt um knapp 0,5 Cent/Liter gestiegen. Dieser Anstieg entspricht exakt den Preisvorgaben, die sich aus den gestrigen Entwicklungen am Rohöl- und Devisenmarkt ergeben haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 72,95 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit einem viermonatigen Höchststand ist.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute wieder ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Mit 0,7 bis 0,9 Cent/Liter legten heute die Heizölpreise am kräftigsten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu. Die geringsten Preisanstiege waren hingegen mit 0,2 bis 0,3 Cent/Liter in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ölmarkt hat sich der Preisanstieg vom Monatsbeginn noch verschärft, so dass die Ölpreise aktuell auf ein 5-Monats-Hoch gestiegen sind. Neben der grundsätzlich besseren Stimmung an den Börsen, haben in den vergangenen Tagen besonders politische Krisen in wichtigen Ölförderländern für einen kräftigen Kursanstieg der Ölpreise gesorgt. Zu der anhaltenden Krise in Venezuela, haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eine weitere Eskalationsstufe erreicht und im libyschen Bürgerkrieg drohen wieder größere militärische Auseinandersetzungen.

Insgesamt rückt am Ölmarkt daher die knapper werdende Angebotslage in den Fokus der Händler, was auch daran liegt, dass die zuletzt noch preisdrückend wirkenden Sorgen vor einem globalen, konjunkturellen Abschwung, deutlich abgenommen haben, seit sich ein Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China abzeichnet. Daher gehen Analysten zurzeit davon aus, dass sich spätestens in der zweiten Jahreshälfte ein Angebotsdefizit auf dem Weltölmarkt einstellen wird, was aktuell zu steigenden Ölpreisen führt.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im Jahresverlauf auf steigende Heizölpreise einstellen sollte. Wir hatten bereits im Rahmen unserer von Mitte bis Ende März laufenden Rabattaktion auf das Risiko von steigenden Rohöl- und Heizölpreisen hingewiesen. Wer diese Gelegenheit für eine weitsichtige Heizölbestellung jedoch verpasst hat, sollte zumindest jetzt noch eine Bestellung in Betracht ziehen. Denn obwohl die Heizölpreise nun auf ein 4-Monats-Hoch gestiegen sind, lassen die Aussichten im weiteren Jahresverlauf kaum bessere Kaufzeitpunkte  erwarten.

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