Heizölpreise auf Dienstag übersichtlich gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem zu gestrigen Wochenbeginn noch Ausläufer des am Freitag veröffentlichten Klimapaketes am Ölmarkt für Diskussion sorgten, scheint das Interesse zunächst abzuebben. Eine direkte Auswirkung auf die Heizölpreise waren weder am Freitag nach der Bekanntgabe, noch zu gestern anhand von steigenden Heizölpreisen zu spüren. Ganz im Gegenteil sogar. So kam gestern im Laufe des Tages zu einer leichten Abwärtsbewegung, die auch heute mit einem Minus von 0,5 Cent/Liter fortgeführt wird. Der Heizölpreis für eine Bestellung von 2.000 Litern liegt somit im frühen Handel bei 71,03 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,5 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen mit 0,8 bzw. 0,9 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Hamburg und im Saarland zu verzeichnen. Als Ausnahme muss Bayern genannt werden, da hier die Preise um 0,2 Cent/Liter gestiegen sind.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Vorkommnisse im Nahen Osten scheinen für den heimischen Heizölverbraucher recht weit entfernt zu sein, doch die geopolitischen Spannungen und das damit verbundene Kräftemessen, hat unmittelbar Auswirkung auf den heimischen Heizölpreis. Zwar konnte ein Teil der Preissteigerungen seit letzter Woche Montag wieder abgegeben werden, doch das weiterhin vorhandene Plus bei den Heizölpreisen, bedeuten für den Verbraucher bei einer 2.000 Liter - Bestellung schnell 100 €uro Mehrkosten.

Auch nach über einer Woche, bleibt der Drohnen-Angriff auf die größte Raffinerie in Saudi-Arabien das präsenteste Thema am Ölmarkt. Während die USA und Saudi-Arabien bereits kurz nach den Vorkommnissen den Iran als Drahtzieher hinter den Angriffen betitelten, haben sich am Rande des UN-Gipfels in New York nun auch Frankreich, Großbritannien und Deutschland der Sicht der Vereinigten Staaten angeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung der Nationen heißt es, dass es für die Attacken keine andere Erklärung gebe. Gleichzeitig warnten sie die Machthaber in Teheran vor weiteren Provokationen.

Nach den doch recht kräftigen Preisschwankungen in der letzten Woche, scheint der Heizölpreis sich langsam einzupendeln und es ist sogar eine geringe Abwärtsbewegung ablesbar. Die aus Verbrauchersicht erfreuliche Entwicklung bei den Heizölpreisen, steht jedoch auf „wackeligen Beinen“. Seit dem Wochenende ist ein deutliches Plus an Bestelleingängen zu verbuchen, da immer mehr Heizölverbraucher auf Nummer sicher gehen und die frühzeitige Heizölbevorratung veranlassen.

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