Heizölpreise auf 2-Wochen-Tief

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Obwohl die OPEC gestern die erwartete und preisstützende Entscheidung getroffen hat, das Angebot auf dem Weltölmarkt weiterhin künstlich zu verknappen, sind die Rohöl- und Gasölnotierungen heute Morgen auf den tiefsten Stand seit zehn Tagen gesunken. Gleichzeitig legte der €uro gegen die Ölwährung Dollar zu, so dass sich für die heimischen Heizölpreise preisdrückende Impulse ergaben.

Dementsprechend gaben die Heizölpreise auf den heutigen Freitag im bundesweiten Durchschnitt um gut 0,2 Cent/Liter nach. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 61,18 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem niedrigsten Stand seit zwei Wochen ist.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Baden-Württemberg und im Saarland legten die Heizölpreise um minimale 0,1 Cent/Liter zu. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisnachlässe in einer Bandbreite von 0,1 bis 0,7 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisrückgänge auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den letzten zehn Tagen haben sich die Heizölpreise sehr stabil seitwärts bewegt, wobei sich in dieser Woche eine leicht preissinkende Tendenz ergeben hatte. Überraschenderweise hielt diese Tendenz auch nach Bekanntgabe der OPEC an, die bestehende Förderkürzung bis Ende 2018 zu verlängern.

Da an den Finanzmärkten mit dieser richtungsweisenden Entscheidung der OPEC gerechnet wurde und der Beschluss daher auch schon weitestgehend eingepreist war, musste man heute zwar nicht mit drastischen Preissprüngen nach oben rechnen, doch ein Rückgang der Ölpreise war auch nicht zu erwarten.

Auch wenn die Heizölpreise nun erstmal nachgeben haben, so halten wir das Risiko für anziehende Heizölpreise bis zum Jahresende dennoch weiterhin für etwas höher als die Chance auf weitere Preisrückgänge. Insgesamt hat die OPEC-Entscheidung jedoch vorerst wenig Impulse gebracht, so dass die Preissauschläge in die eine oder andere Richtung wohl gering ausfallen werden.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass zunächst wenig Handlungsdruck beim Heizölkauf besteht, wenn man seinen Öltank ausreichend gefüllt hat. Daher kann man aktuell abwarten und schauen, ob die Heizölpreise in den kommenden Tagen noch weiter zurückgehen werden. Mit deutlichen Preisnachlässen sollte man jedoch nicht rechnen.

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