Heizölpreise auf 2-Monats-Tief gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am Wochenende hat sich die überraschende und kräftige Abwärtskorrektur der Heizölpreise weiter fortgesetzt und am heutigen Montagmorgen stabilisierten sich die Heizölpreise dann auf dem deutlich niedrigeren Preislevel. Insgesamt gaben die Heizölpreise auf Montag im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,4 Cent/Liter nach, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,16 €uro/100 Liter kostet. Als Grund für den Preiseinbruch wird vor allem der sich verschärfende Handelsstreit zwischen den USA und China genannt, der die Börsen derzeit im Griff hat und auch die Ölpreise zuletzt stark belastet hatte.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zum Wochenstart in fast allen Bundesländern erneut Preisrückgänge zu verzeichnen. Ausschließlich in Brandenburg und Berlin legten die Heizölpreise um rund 0,2 Cent/Liter zu. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisnachlässe zwischen 0,2 und 0,8 Cent/Liter zurück. Am kräftigsten gingen dabei die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen zurück.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die zurückliegende Woche hat einmal mehr aufgezeigt wie stark die Ölpreise von der Börsenstimmung abhängig sind und auf politische und wirtschaftliche Faktoren reagieren. So ist die Stimmung am Ölmarkt im Verlauf dieser Handelswoche komplett gekippt. Nachdem zuvor die Risiken für das Ölangebot im Fokus gestanden hatten, die sich zuletzt durch den Konflikt zwischen den USA und Iran und Anschlägen im Persischen Golf erhöht hatten, sind in dieser Woche wieder die Nachfragerisiken in dem Mittelpunkt getreten, die sich vor allem durch den eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und China ergeben.

Genauso wie die Stimmung am Ölmarkt hat sich auch die Empfehlung für Heizölverbraucher komplett gedreht. Erfreulicherweise, aber auch sehr überraschend, haben die Heizölpreise eine massive Abwärtskorrektur eingeschlagen. Trotz der preislichen Entspannung sollte man die weiteren Preisentwicklungen im Blick haben, denn es besteht weiterhin ein nicht unerhebliches Risiko, dass die Rohöl-, Gasöl- und Heizölpreise wieder kräftig anziehen könnten. Sollte es z.B. doch noch zu einer Einigung im Handelsstreit der größten Volkswirtschaften oder zu einer Verschärfung der Situation im Nahen kommen, so könnten die Ölpreise schnell und deutlich anziehen.

Aktuell kann man, aufgrund der schlechteren Stimmung an den Börsen und der wenig positiven Aussichten auf eine Einigung im Handelskonflikt USA/China, aber zunächst auf weitere Preisrückgänge setzen, sollte dabei jedoch langfristig auch die Risiken im Auge haben, um frühzeitig eine weitsichtige Heizölbestellung für den nächsten Winter vornehmen zu können.

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