Heizölpreise auch zum Wochenstart im Minus | Aktuelle Heizöl-News vom 16.11.2020

um 08:05 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Der Spruch „Aller guten Dinge sind drei“, konnte seit Anfang November bereits mehrmals auch auf die heimischen Heizölpreise bezogen werden, aus Verbrauchersicht jedoch leider nur aufgrund von Preissteigerungen. Erfreulich ist hingegen, dass mit dem heutigen Preisrückgang von 0,5 Cent/Liter die Heizölpreise bereits den dritten Tag in Folge deutlich nachgeben. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit zum Start in die neue Woche 47,83 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten heute deutliche Preisbewegungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich im frühen Handel ein differenziertes Bild. In neun Bundesländern waren heute Morgen Preisrückgänge zu verzeichnen und in den anderen sieben Bundesländern legte der Heizölpreis leicht zu bzw. blieb unverändert. Mit 0,8 bis 1,5 Cent/Liter konnten die kräftigsten Preisnachlässe in Brandenburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen festgestellt werden. Preiserhöhungen zwischen 0,1 und 0,3 Cent/Liter waren am Montagmorgen hingegen in Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Entwicklung der heimischen Heizölpreise in der zurückliegenden Woche in erster Linie von den deutlichen Vorgaben der internationalen Finanzmärkte, sowie den Preisschwankungen der Rohölpreise geprägt wurde, scheint sich die Lage am Heizölmarkt seit Ende letzter Woche ein wenig zu beruhigen. Der zwischenzeitliche Aufwärtstrend mit kräftigen Preissteigerungen führte Mitte letzter Woche dazu, dass die Heizölpreise das höchste Preisniveau seit Anfang Juli erreichten. Aus Verbrauchersicht erfreulich ist jedoch, dass zuletzt ein Teil der Preissteigerungen wieder ausgeglichen werden konnte.

Während sich die Rohölpreise bis Ende Oktober nur innerhalb eines äußerst schmalen Kreiskanals auf und ab bewegten, haben die Preisschwankungen in den ersten beiden November-Wochen massiv zugenommen. Zurückzuführen sind die zunehmenden Preisbewegungen auf mehrere marktrelevanten Meldungen, die mittelfristig entscheidend auf die Entwicklung der Rohölpreise einwirken sollten. In den letzten beiden Wochen sind hier vor allem die Entscheidung der US-Wahl zugunsten des Kandidaten Joe Biden zu nennen, sowie der Durchbruch bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff durch die Unternehmen Biontech und Pfizer zu nennen.

Aufgrund der jüngsten Preisschwankungen am Heizölmarkt konnte in den letzten Tagen eine merklich gesteigerte Nachfrage festgestellt werden. Diese führt bereits jetzt in den ersten Regionen dazu, dass einige Heizölhändler ihre Lieferfristen deutlich verlängern mussten, sodass erste Verbraucher erst in der ersten Januarwoche ihre Heizöllieferung erhalten werden. Verbrauchern, deren Bestände zur Neige gehen, sodass das bestelltes Heizöl noch in diesem Jahr geliefert werden muss, raten wir auf die Lieferfristen zu achten und in der Heizölbestellung anzupassen.

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