Heizölpreise am Wochenende leicht gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am Wochenende haben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,6 Cent/Liter zugelegt und diesen Preiserhöhung auch zum Start der neuen Woche gehalten. Damit kostet Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 72,21 €uro/100 Liter. Obwohl sich die Ölpreise zuletzt spürbar auf und ab bewegt hatten, zeigen sich die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt unterm Strich doch recht stabil. Die Heizölpreise sind auf Wochensicht sogar gesunken, was auch auf die aktuell niedrige Nachfrage auf dem heimischen Heizölmarkt zurückzuführen ist.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zum Wochenbeginn Preiserhöhungen in allen Bundesländern zu verzeichnen, die in ihrer Höhe jedoch sehr unterschiedlich ausfielen. Mit 1,2 Cent/Liter zogen die Heizölpreise mit Abstand am kräftigsten in Nordrhein-Westfalen an, gefolgt von Brandenburg, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen, wo die Heizölpreise um 0,6 bis 0,7 Cent/Liter zulegten. Die geringsten Preiserhöhungen waren hingegen in mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ölmarkt haben sich die beiden wichtigsten und gegeneinander wirkenden Faktoren „Handelsstreit USA-China“ und „politischer Konflikt USA-Iran“ insgesamt ausgeglichen. Damit haben sich die Ölpreise anders als die grundsätzlich, eingetrübte Stimmung an den Börsen entwickelt, denn die Aktienmärkte hatten in der vergangenen Woche mit einem starken Rückgang auf die überraschende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China reagiert.

Eine Prognose zur weiteren Entwicklung der Rohöl-, Gasöl- und Heizölpreise ist aktuell schwer abzugeben, da zurzeit viele unterschiedliche Faktoren wirken. Hierzulande könnte die schwache Heizölnachfrage z.B. für weiter sinkende Heizölpreise sorgen. Am internationalen Ölmarkt ist die Lage allerdings risikoreicher, weil die weitere Entwicklung der Ölpreise nicht nur von der fundamentalen Marktlage abhängt sondern ganz massiv durch politische Entscheidungen geprägt sein wird. Aktuell halten sich alle Faktoren noch die Waage, aber dies kann sich am hoch spekulativen Ölmarkt schnell ändern.

Für Heizölverbraucher ist die aktuelle Situation daher schwer zu bewerten. Obwohl die Heizölpreise in der Vorwoche spürbar gesunken sind und man in der Regel nicht gegen den Trend wetten sollte, so schätzen wir das Risiko für steigende Heizölpreise zurzeit höher ein als die Chance auf weiter fallende Preise. Daher kann man aktuell von einem attraktiven Kaufzeitpunkt sprechen, zu dem man auch eine weitsichtigen Heizölbestellung für den nächsten Winter in Betracht ziehen sollte. Wer spekulationsfreudig eingstellt ist und abwarten möchte, der sollte unbedingt die weiteren politischen Entwicklungen eng verfolgen, um nicht von einem plötzlichen Preisanstieg überrascht zu werden.

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