Erster Rückgang der Heizölpreise seit zwei Wochen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise im bisherigen Wochenverlauf kräftig gestiegen waren, konnte zum Wochenausklang eine Verschnaufpause festgestellt werden. So gaben die Heizölpreise auf den heutigen Freitag um leichte 0,4 Cent/Liter nach. Dies war der erste Rückgang in den vergangenen zwei Wochen, nachdem die die Preise für Heizöl im bundesweiten Durchschnitt zuvor um rund zehn Prozent gestiegen waren. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 83,41 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich im Saarland verharrten die Heizölpreise noch auf dem Vortagesniveau. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise zwischen leichten 0,1 und spürbaren 1,0 Cent/Liter zurück. Die kräftigsten Preisnachlässe entfielen dabei auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Am wenigsten gaben die Heizölpreise hingegen in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Auch wenn die Heizölpreise zurzeit auf dem höchsten Stand seit über vier Jahren stehen und der Kaufzeitpunkt daher als wenig attraktiv empfunden wird, so sollten sich Heizölverbraucher zumindest mit der Bestellung einer Teilmenge etwas Ruhe für den Winter verschaffen.

Weiterhin fallen die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate wenig verbraucherfreundlich aus, denn es besteht die Gefahr, dass es zu Angebotsengpässen am Weltölmarkt kommen wird, wenn ab November die US-Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor in Kraft treten. Hinzu kommt, dass die Nachfrage auf dem heimischen Heizölmarkt zurzeit sehr hoch ist und dass einige inländische Faktoren, wie z.B. Raffinerieausfälle, die Heizölpreise ebenfalls stützen.

Nachdem der Energieträger Heizöl in den vergangenen Jahren unschlagbar günstig war, müssen sich Heizölverbraucher nun wieder an Preise gewöhnen, die vor vier Jahren als normal bezeichnet wurden. Die Phase des Überangebotes auf dem Weltölmarkt, welches sich durch einen Preiskampf zwischen der US-Schieferölindustrie und der OPEC ergeben hatte, ist nun endgültig vorbei und die Ölpreise bewegen sich wieder in die damals üblichen Regionen. Hinzu kommt dass der €uro gegen die Ölwährung Dollar zurzeit schlechter da steht als vor vier Jahren, was die Heizölpreise hierzulande auf Langzeithöchststände klettern lässt.

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