August startet mit sinkenden Heizölpreisen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Seit Beginn dieser Woche haben die Heizölpreise stetig nachgegeben und auch auf den heutigen Mittwoch war im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang zu verzeichnen. Nach den leichten Preisnachlässen der Vortage fiel der heutige Rückgang mit 0,7 Cent/Liter deutlich stärker aus. Nachgebende Rohöl- und Gasölnotierungen sorgten dafür, dass die Heizölpreise hierzulande günstiger wurden. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 69,94 €uro/100 Liter und im weiteren Tagesverlauf könnten die Heizölpreise weiter zurückgehen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute Preisrückgänge in nahezu allen Bundesländern zu verzeichnen. Nur in Sachsen-Anhalt legten die Preise am Mittwochmorgen zunächst noch um 0,1 Cent/Liter zu. In allen anderen Bundesländern sanken die Heizölpreise zwischen 0,2 und 1,0 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisrückgänge auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, knapp gefolgt von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nach dem überraschenden Rückgang der Ölpreise zur Monatsmitte, haben sich die Ölnotierungen in den vergangenen Tagen stabilisiert. Zuletzt hatten preistreibenden Nachrichten den Ölmarkt wieder klar dominiert. Anschläge auf saudische Öltanker in der Meeresstraße Bab al-Mandab, Streiks auf Ölplattformen in der Nordsee und auch verbale Attacken zwischen den USA und Iran, hatten die Ölpreise zuletzt gestützt.

In dieser Woche scheinen jedoch zunächst wieder preisdrückende Themen in den Vordergrund zu rücken. Genannt wird hier vor allem die Sorge vor den weltwirtschaftlichen Auswirkungen eines Handelskonfliktes zwischen den USA und China. Aber auch ein Gesprächsangebot von US-Präsident Trump mit der iranischen Führung und verbesserte Daten vom US-Ölmarkt setzten die Ölpreise in der ersten Wochenhälfte unter Druck.

Dennoch erwarten Analysten selbst bei anhaltend, preisdrückenden Nachrichten nicht, dass die BRENT-Ölnotierungen unter die 70 Dollar-Marke fallen werden. Es wird eher damit gerechnet, dass sich die Preise im Jahresverlauf wieder in Richtung 80 Dollar/Barrel bewegen.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass die Chancen auf kurzfristig sinkende Heizölpreise begrenzt sind. Die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate fallen zudem wenig verbraucherfreundlich aus. Wer nicht sofort Heizöl benötigt, der kann die Preisentwicklung der kommenden Tage zunächst abwarten. Grundsätzlich empfehlen wir aber weiterhin die aktuellen Preise für eine weitsichtige Heizölbestellung vor den kalten Monaten zu nutzen.

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