Aufwärtsbewegung am Heizölmarkt gestoppt

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag wurde der seit einer Woche laufende Aufwärtstrend der Heizölpreise vorerst gestoppt. So waren am Morgen im bundesweiteten Durchschnitt Preisrückgänge von kräftigen 0,9 Cent/Liter zu verzeichnen und im Tagesverlauf könnten sogar noch weitere Preisnachlässe folgen. Aktuell kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 70,92 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in allen Bundesländern flächendeckende Preisrückgänge zu verzeichnen, die zumeist sogar kräftig ausfielen. Mit 1,0 bis 1,2 Cent/Liter gaben die Heizölpreise heute am deutlichsten in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt nach. Die geringsten Preisnachlässe entfielen am Morgen mit gut 0,7 Cent/Liter auf Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohöl- und Heizölpreise in den ersten Augusttagen einen kleinen Preiseinbruch erlebt hatten, rückten danach schnell wieder preisstützende Themen in den Vordergrund. Kurzfristig betrachtet ist die Lage am Ölmarkt unbeständig, weshalb Preisbewegungen nach unten ebenso wahrscheinlich sind wie Preisausbrüche nach oben.

Bei den längerfristigen Aussichten für die kommenden Herbst- und Wintermonate sieht es zurzeit jedoch eher nach einer Preisbewegung nach oben aus. Insgesamt erwarten die meisten Marktbeobachter, dass sich die Ölpreise im Jahresverlauf wieder in Richtung 80 Dollar/Barrel bewegen und selbst bei der aktuell volatilen Nachrichtenlage am Ölmarkt, rechnen Analysten nicht damit, dass die BRENT-Ölnotierungen unter die 70 Dollar-Marke fallen werden.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass das Potential für kurzfristig sinkende Heizölpreise begrenzt ist. Die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate fallen zudem wenig verbraucherfreundlich aus. Wer nicht sofort Heizöl benötigt, der kann die Preisentwicklung der kommenden Tage zunächst abwarten. Grundsätzlich empfehlen wir aber weiterhin die aktuellen Preise für eine weitsichtige Heizölbestellung, deutlich vor den kalten Monaten zu nutzen.

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