Abwärtsbewegung der Heizölpreise hielt nur kurz

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem es in der ersten Wochenhälfte so aussah als könnte es zu der lang erwarteten Abwärtskorrektur der Ölpreise kommen, hat die Stimmung in der zweiten Wochenhälfte wieder gedreht und die Ölnotierungen legten wieder zu. Dem Preisanstieg am heimischen Heizölmarkt entgegen hält lediglich der starke €uro, der heute Morgen auf ein neues Langzeithoch geklettert ist.

Dennoch zogen die Heizölpreise auf Freitag im bundesweiten Durchschnitt um 0,6 Cent/Liter an, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 64,43 €uro/100 Liter kostet. Zudem sind im Tagesverlauf wohl weiter steigende Heizölpreise zu erwarten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute in allen Bundesländern Preisanstiege zu verzeichnen, die jedoch in ihrer Höhe sehr unterschiedlich ausfielen. In Sachsen und Thüringen, wo es gestern zu kräftigen Preisrückgängen gekommen war, wurden diese Rabatte heute wieder zurückgenommen und die Heizölpreise zogen dementsprechend deutlich an. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisanstiege zwischen 0,1 und 0,8 Cent/Liter. Dabei legten die Heizölpreise am wenigsten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu. Der kräftigste Preisanstieg entfiel hingegen auf Bayern.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Seit Wochen warten Heizölkunden auf die überfällige Abwärtskorrektur der Ölpreise und es scheint so als bräuchten sie noch mehr Geduld. Zumindest haben die Ölpreise in den letzten Tagen wieder spürbar zugelegt, so dass auf Wochensicht, wenn überhaupt nur noch ein leichtes Minus bei den Ölpreisen zu verzeichnen sein wird.

Von einer anhaltenden Abwärtsbewegung sind wir damit wieder weit entfernt, obwohl die jüngsten Zahlen vom US-Ölmarkt eher preisdrückend ausgefallen waren und es auch sonst kaum neue, preistreibende Daten gibt. Allerdings hat die US-Investmentbank Goldman Sachs gestern mit einer neuen Ölpreisprognose für Aufsehen gesorgt, denn die dortigen Analysten gehen davon aus, dass die Ölpreise im kommenden halben Jahr um weitere 20 Prozent zulegen könnten.

Zwar darf man bei dieser Aussage auch kritisch hinterfragen, ob die Bank möglicherweise ein Interesse daran hat die Ölpreise durch solche Äußerungen zu stützen. Immerhin wurde zuletzt mit sehr viel Geld auf steigende Ölpreise spekuliert. Doch ob diese Aussage nun zutreffen wird oder nicht, für andere (spekulative) Anleger hat die wichtige Investment-Bank im richtigen Augenblick ein klares Statement abgegeben, was die Ölpreise umgehend gestützt hat.

Für die heimischen Verbraucher von Heizöl wird die Lage somit nicht einfacher. Wer einen ausreichenden Heizölvorrat im Tank hat, dem raten wir weiterhin mit einer Bestellung zu warten und die kommenden Entwicklungen im Auge zu halten. Trotz des heutigen Rückschlages im Hinblick auf eine Abwärtskorrektur der Ölpreise bleibt das Potential für fallende Heizölpreise vorhanden.

Heizölkunden, die Ihren Tank demnächst jedoch füllen müssen, um über die kommenden Monate zu kommen, sollten derzeit eine Heizölbestellung in Betracht ziehen und neben dem Risiko auf weiter anziehende Ölpreise nicht auch noch das Risiko einer teureren Eillieferung eingehen.

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