Rohölpreise unter Druck. Heizölpreise nachgebend

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Im Verlauf dieser Woche zeigte sich am Heizölmarkt ein verbraucherfreundliches Bild. In den Tagen von Montag bis Donnerstag gaben die Heizölpreise bundesweit um ein bis eineinhalb Cent der Liter nach. Am heutigen Donnerstag war der stärkste Preisrückgang mit 0,8 ct/l im Raum Hessen zu verzeichnen. Im Raum Bayern hingegen konnte Heizöl die Lieferpreise des Vortages quasi halten. Mit 75,3 Cent der Liter, inkl. aller Lieferaufschläge, zeigen sich die Heizölpreise attraktiv.

Der jüngste Preisrückgang ist begründet im weiteren Absinken der BRENT-Rohölnotierung. Am Mittwoch sank BRENT erstmals seit "Ewigkeiten" unter die Marke von 80 Dollar je Barrel. Auch in den kommenden Wochen stehen durchaus Preisveränderungen zu erwarten, denn Ende November findet die OPEC-Konferenz in Wien statt. Bereits im Vorfeld kann es bei den Rohöl-Notierungen zu Up- oder Down-Peaks kommen. Derzeit sieht es so aus, als ob das OPEC-Ölkartell die Fördermengen nicht reduzieren wird und in den Preiskamp mit dem Ölboom in den USA gehen will. Zumindest hat Saudi Arabien dieses offenbar vor.

Dem Heizölkunden können wir nur raten, sich nicht in eine Bestellzwangslage bringen zu lassen. Wer nicht bis Wintermitte mit seinem Heizöl hinreicht, der mag die aktuell recht günstigen Heizölpreise zur Winterbevorratung nutzen. Und wer sich eingedeckt hat, kann dann das Treiben um das OPEC-Meeting tiefenentspannt verfolgen.

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