Heizölpreise zum Wochenstart 2,4 ct/l günstiger

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Wie erwartet, haben die Heizölpreise zum Start der Woche nochmal einen erheblichen Sprung nach unten gemacht. Durch den Rückgang um 2,4 ct/l markieren die heimischen Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt ein neues Rekordtief innerhalb der letzten 50 Monate. Auch regional kam es flächendeckend zu massiven Preisrückgängen. Dabei fiel  selbst der geringste Preisnachlass in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit 2,1 ct/l sehr deutlich aus. Mit unglaublichen 2,7 Cent je Liter gingen die Heizölpreise heute am stärksten in Bayern, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zurück.

Der Grund für die heutigen Preisnachlässen kommt vom Rohölmarkt. Hier wirkt noch das OPEC-Meeting vom letzten Donnerstag nach und sorgt für immer weiter fallende Rohölpreise. So brach die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT seit Donnerstag um insgesamt knapp 8 $/b ein, auf den heutigen Montag gab sie um 1,6 $/b nach. Damit hat BRENT die 70-Dollar-Marke klar durchbrochen und notierte am Montagmorgen bei 68,6 Dollar je Barrel. Der €uro hat derzeit keinen großen Einfluss auf die Heizöl-Preisfindung, da die Auswirkungen vom Rohölmarkt zu massiv ausfallen. Es muss allersdings damit gerechnet werden, dass die EZB den €uro durch geldpolitische Maßnahmen schwächen wird und somit der Rückgang der Heizölpreise etwas gedämpft werden würde. Insgesamt bleiben die Vorgaben für die heimischen Heizölpreise jedoch sehr gut, besonders der Preiskampf zwischen den Förderländern und der daraus resultierende überversorgt Weltölmarkt lassen Heizöl-Verbraucher positiv in die Zukunft schauen.

Das Warten hat sich gelohnt! Die Heizölpreise haben zum Wochenstart ein neues 4-Jahres-Rekordtief erreicht. In dieser Woche bestehen nun zwei Risiken für die Heizölpreise. Zum Einen tagt die EZB, die mit weiteren Markteingriffen den €urokurs schwächen und somit die Ölimporte für Europäer verteuern könnte. Zum Anderen besteht bei massiven Preisstürzen am Rohölmarkt immer ein Risiko, dass es zu einer Gegenbewegung kommt. Dies sind die Risiken, es gibt aber auch eine gute Chance, dass die Heizölpreise weiter fallen werden. Daher sollten man die Entwicklungen in den nächsten Tagen weiter sehr eng verfolgen um schnell reagieren zu können, wenn die Heizöpreise anziehen sollten.

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