Heizölpreise zogen zum Ende der Wochen deutlich an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Freitag zogen die Heizölpreise deultich an. Im bundesweiten Durchschnitt war ein Anstieg von rund 0,6 ct/l feststellbar. Der Anstieg zog sich auch flächendeckend durch alle Bundesländer. Mit 0,1 bis 0,2 ct/l entfiel der geringste Anstieg auf Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die deutlichsten Preisanstiege verzeichneten Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit knapp 1,0 Cent je Liter.

Vom Rohöl- und Devisenmarkt kamen gestern keine Neuigkeiten. Besonders dem Rohölmarkt fehlt es weiterhin an klaren Impulsen. Daher bewegte sich die europäische Leitsorte BRENT auf Freitag kaum und wurde am Morgen nahezu unverändert bei 96,9 Dollar je Barrel gehandelt. Am Devisenmarkt konnte sich der €uro, nach dem vorherigen Absturz, wieder fangen und notierte am Freitagmorgen nur leicht schwächer gegen den Dollar. Allerdings schlugen die deutlichen Währungsverluste vom Mittwoch heute etwas verzögert auf die Heizölpreise durch. Daher legten die gestern noch stabil gebliebenen Heizölpreise heute deutlich zu.

Die Heizölnachfrage hat in den letzten Tagen deutlich angezogen. Viele Verbraucher haben die Rekord-Niedrigpreise für eine günstige Heizölbestellung genutzt. Der heutige Anstieg der Heizölpreise muss noch keine Trendwende bedeuten. Es ist durchaus möglich, dass die Heizölpreise in den nächsten Tagen wieder nachgeben werden. So stehen die Zeichen am Rohölmarkt nicht auf Preisanstieg und der €uro scheint sich wieder stabilisieren zu können. Wer ein wenig Risikobereitschaft mitbringt kann daher in der nächsten Woche durchaus erfolgsversprechend wieder auf sinkende Heizölpreise spekulieren. Allerdings befinden sich die Heizölpreise trotz des heutigen Preisanstieges im Vergleich zu den letzten Monaten und Jahren immer noch auf einem so guten Preisniveau. Wer also heute Heizöl bestellt macht dies zu einem der günstigsten Zeitpunkte der vergangenen drei Jahre.

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