Heizölpreise weiterhin stabil

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Obwohl sich die politische Situation in der Ukraine verschärft hat und einige pro-russiche Aktivisten die Angliederung von ost-ukrainischen Gebieten an Russland fordern, bedeutet dies für die Heizölpreise noch keinen zwangsläufigen Preisausbruch nach oben. Zwar geht von der Ukraine-Krise ein erhebliches Preisrisiko aus, andererseits hat sich Russland bisher auch in Krisenzeiten stets als zuverlässiger Rohstoffimporteur gezeigt. Nicht zuletzt weil auch Russland die Einnahmen aus den Öl- und Gasgeschäften dringend benötigt. Daher könnte man davon ausgehen, dass auch in dieser Krise das Öl weiter zuverlässig geliefert wird, wenn da nicht der zurzeit sehr schwer auszurechnende russiche Präsident wäre.

Von den politischen Krisen abgesehen, ist der Rohöl-Weltmarkt gut versorgt. Die europäische Leitsorte BRENT gab auf Dienstagmorgen leicht nach und notierte bei 106,1 Dollar je Barrel. Am Devisenmarkt konnte der €uro gegen den Dollar am Dienstag leicht zulegen. Beide Faktoren führten zu einem geringen Preisnachlass, so dass Heizöl am Dienstag im Mittel 81 ct/l kostet.

Im Vergleich zu den Vorjahren und auch im aktuellen Jahr ist das aktuelle Preisniveau attraktiv. Ein weiterer Rückgang der Preise ist jedoch in den nächsten Monaten nicht ausgeschlossen. Ob aktuell ein guter Kaufzeitpunkt erreicht ist, hängt vor allem davon ab wie man die künftige Entwicklung im Ukraine-Russland-Konflikt einschätzt.

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