Heizölpreise um weitere 1,6 Cent je Liter gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Der Abwärtstrend der Heizölpreise bleibt weiterhin intakt. So brachen die Heizölpreise auf Donnerstag regelrecht ein und sanken im bundesweiten Durchschnitt um weitere gut 1,6 Cent je Liter. Auch regional betrachtet fielen die Heizölpreise in allen Bundesländern und auch die Höhe der Preisnachlässe war in allen Bundesländern ähnlich. So war der geringste Preisnachlass mit 1,5 ct/l im Saarland feststellbar. Die größten Preisrückgänge waren mit 1,8 ct/l in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

Der heutige Rückgang der Heizölpreise kam wieder vom Rohölmarkt, aber auch der gegen den Dollar gestiegene €urokurs führte zu weiteren Preisnachlässen. So kletterte der €uro gestern auf den höchsten Stand seit drei Wochen. Die europäische Leitsorte BRENT fiel auf Donnerstag erneut um 2,6 $/b und stand am Morgen bei 82,9 Dollar je Barrel. Weiterhin ist von der OPEC kein Eingreifen zu erwarten. Die einflussreichsten OPEC-Mitglieder sehen keinen Raum für eine Kürzung ihrer Förderquoten, da sich der Preis hierdurch wohl nicht stabilisiren wird, das Ölkartell aber Marktanteile verlieren könnte. Im Gegenteil meldete die OPEC im September sogar die höchste Förderleistung seit gut einem Jahr. Auch aus den USA kamen Meldungen über gestiegene Fördermengen. So veröffentlichte das API gestern einen Anstieg der amerikanischen Rohöllager in Höhe von 10,2 Mio. Barrel. Die weltweite Ölnachfrage trübt sich derzeit entsprechend den schwachen globalen Konjunkturdaten ein.

Auch wenn die Heizölpreise zurzeit bereits auf dem niedrisgten Stand seit vier Jahren liegen, so ist für die kommenden Tage noch kein Ende des Preisverfalls in Sicht. Es empfiehlt sich daher zurzeit noch mit einer Bestellung abzuwarten. Allerdings sollte man die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen, um nicht den richtigen Moment für ein Schnäppchen zu verpassen. Zudem sollte bei einem leeren Tank bedacht werden, dass es in den kommenden Tagen zu einer Welle an Bestellungen kommen kann, wodurch sich dann auch die Lieferzeiten erhöhen werden. Wer zurzeit dringend Heizöl benötigt, der kauft auch jetzt schon zu einem der besten Kaufmomente der vergangenen 4 Jahre.

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