Heizölpreise um weitere 0,7 ct/l gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum heutigen Wochenstart gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,7 Cent je Liter nach. Auch regional zeigte sich ein recht einheitliches Bild. So gingen die Heizölpreise in allen Bundesländern zurück, die Höhe der Rückgänge fiel jedoch unterschiedlich aus. So gaben die Heizölpreise in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein lediglich um rund 0,4 ct/l nach. In Brandenburg, Berlin, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt gingen die Heizölpreise hingegen um 1,1 bis 1,2 ct/l zurück.

Weiterhin sorgen die unter Druck stehenden Rohölnotierungen für sinkende Heizölpreise. Das Angebot am Ölweltmarkt liegt klar über der Nachfrage. Und da vor allem Saudi-Arabien und die USA keine Kürzung ihrer Fördermengen vornehmen wollen, ist ein weiterer Rückgang der Rohölpreise zu erwarten. Dementsprechend markierte heute die europäische Leitsorte BRENT ein neues 5-Jahres-Tief, denn BRENT war auf Montag um einen weiteren Dollar je Barrel gesunken und stand am Morgen bei 68,4 $/b. Analysten erwarten bei 60 $/b eine stärkere Widerstandslinie, bis dahin ist aber noch ein gutes Potential nach unten vorhanden. Lediglich vom Devisenmarkt kommen zurzeit negative Meldungen. Hier befindet sich der €uro-Dollar-Wechselkurs derzeit auf einem der tiefsten Stände innerhalb der letzten fünf Jahre. Im Vergleich zu den erheblichen Preisverlusten am Rohölmarkt beeinflusst der Devisenmarkt die Heizölpreise zwar nur geringfügig, dennoch stützt dieser Faktor die Heizölpreise ein wenig.

Der Abwärtstrend der Rohölpreise und somit auch der Heizölpreise bleibt weiter intakt. Auch in den kommenden Tagen kann mit weiteren Preisnachlässen gerechnet werden. Sofern Sie noch hinreichend Heizöl im Tank und somit Zeit zum Spekulieren haben, empfehlen wir aktuell noch abzuwarten und die Ölmarktentwicklungen eng zu verfolgen...

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