Heizölpreise um weitere 0,5 ct/l gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Donnerstag gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,5 ct/l nach. Auch regional sind die Heizzölpreise in allen Bundesländern zurückgegangen, lediglich die Höhe der Preisrückgänge fiel unterschiedlich hoch aus. Die geringsten Preisnachlässe waren mit 0,2 ct/l in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein feststellbar. Die deutlichsten Preisrückgänge entfielen mit 1,0 bis 1,4 ct/l auf Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Aber auch in Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sanken die Heizölpreise um 0,6 bis 0,8 Cent je Liter.

Am Rohölmarkt zeigte sich im Vergleich zu den Vortagen gestern ein unverändertes Bild. Der Weltölmarkt ist sehr gut versorgt und alle Augen richten sich auf das kommende OPEC-Meeting. Da noch nicht absehbar ist wie die OPEC reagieren wird, halten sich Spekulanten zurzeit zurück, so dass sich die Rohölpreise in dieser Woche, im Vergleich zum Preisverfall der Vorwochen, recht stabil zeigen. Gestern drückte jedoch der Bestandsabbau der US-Öllager auf die Rohölpreise. BRENT gab daher um knapp 0,5 $/b nach und wurde am Donnerstagmorgen bei 78,2 Dollar je Barrel gehandelt. Wie bereits in der gesamten Woche wirkt sich der Devisenmarkt auch heute kaum auf die Heizöl-Preisbildung aus, denn der €urokurs zeigt sich stabil auf dem aktuell niedrigeren Niveau.

Die Heizöl-Nachfrage ist belebt aber nicht so hoch, wie man es bei den aktuellen Rekord-Niedrigpreise erwarten könnte. Viele Verbraucher halten den Heizölmarkt zurzeit genau im Auge, mit Bestellungen wird sich jedoch zurückgehalten und auf weiter sinkende Heizölpreise spekuliert. Dies ist bei der aktuellen Marktlage nachvollziehbar und auch empfehlenswert. Man sollte jedoch besonders die Entwicklungen der nächsten Tagen weiter eng verfolgen, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können und so den Moment für ein Schnäppchen nicht zu verpassen.

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