Heizölpreise um weitere 0,3 Cent/Liter gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf den heutigen Mittwoch gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,3 Cent/Liter nach. Regional zeigt sich ein recht einheitliches Bild. Lediglich in Nordrhein-Westfalen, wo die Heizölpreise gestern kräftig zurückgegangen waren, war heute ein leichter Anstieg von rund 0,1 ct/l feststellbar. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise der tanke-günstig Partnerhändler heute weiter zurück. Die deutlichsten Preisrückgänge entfielen, bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl, mit 0,7 bis 0,9 ct/l auf Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland.

Am gestrigen Handelstag war die Nachrichtenlage sehr dünn. Auch die vorläufigen Daten des American Petroleum Institut (API) warten noch auf ihre heute Nachmittag anstehende Bestätigung durch das Department of Energy (DOE). Sollte das DOE den vom API gemeldeten Rückgang der Rohöllager bestätigen, so könnte dies die Ölnotierungen heute im späten Handel stützen. Auf den heutigen Mittwoch kletterte die europäische Leitsorte BRENT bereits um 1,6 $/b und gab somit die Vortagesgewinne wieder ab. Mit 47,8 Dollar/Barrel notierte BRENT daher am Mittwochmorgen wieder auf dem Preislevel von Montagmorgen. Auch bei rückläufigen US-Öllagern könnte der gestrige Anstieg der Rohölpreise nur eine kurze Gegenbewegung bleiben, denn das Angebot am Weltölmarkt liegt weiterhin klar über der Nachfrage. Bedingt durch die schlechten Konjunkturdaten aus China und gestern auch aus den USA und Europa, wird auch die Nachfrageseite an den Börsen zunehmend kritisch betrachtet. Insgesamt wird der Ölmarkt in den kommenden Tagen schwankungsanfällig und tendenziell wohl nach unten gerichtet bleiben. Am Devisenmarkt hat der €uro im Wochenverlauf leicht gegen die Öl-Währung Dollar nachgegeben. Alle richten ihre Blicke gespannt auf die morgige Sitzung der FED und hoffen auf klare Aussagen zum Termin der geplanten US-Leitzinserhöhung.

Durch die Preisrückgänge der letzten Tage befinden sich die Heizölpreise aktuell wieder auf einem attraktiven Preisniveau, so dass die Nachfrage der Verbraucher entsprechend belebt ist. In den kommenden Tagen besteht jedoch auch die Chance, dass die Rohölpreise noch weiter runter gehen können. Ein Risiko geht hingegen vom Devisenmarkt aus. Wenn FED-Chefin Yellen morgen eine konkrete Aussage zum Termin der geplanten Leitzinserhöhung in den USA machen sollte, könnte der €uro stark einbrechen. Insgesamt kann es sich bei der aktuellen Marktlage jedoch lohnen auf einen weiteren Rückgang der Heizölpreise zu spekulieren. Wer kein Risiko eingehen will, der macht mit einer Bestellung beim aktuellen Preisniveau aber auch keinen Fehler.

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