Heizölpreise stiegen um deutliche 1,2 ct/l

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Vor dem Wochenende kletterten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um knapp 1,2 Cent/Liter. Auch regional waren in allen Bundesländern flächendeckend Preisanstiege feststellbar. Die geringsten Anstiege der Heizölpreise entfielen mit rund 0,2 bis 0,7 ct/l auf Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die deutlichsten Preissprünge waren in Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 1,9 Cent/Liter zu verzeichnen.

Ganz offfensichtlich bleibt der Rohölmarkt für viele Finanzakteure weiter attraktiv. Zumindest legte die europäische Leitsorte BRENT auf Freutag um weitere 2,6 $/b nach und notierte am Nachmittag bei 65,4 Dollar/Barrel. Auch wenn es zur Wochenmitte so aussah, so ist nun klar dass die Stimmung am Ölmarkt doch nicht umgeschlagen ist. Und so bleibt die Grundstimmung bullisch, obwohl die Fundanmentaldaten weitehin eine klar bärische Note aufweisen. Leider hilft es Heizölkunden da auch nicht, dass sich der €uro in dieser Woche gegen den Dollar verbessern konnte. Denn der kräftige Rohölpreisanstieg überlagert die leichte Erholung des €uro. Dies hatte zur Folge dass die Heizölpreise heute auf den höchsten Stand des aktuellen Jahres sprangen.

Die Preisentwicklung für die kommenden Tage bleibt schwer vorhersehbar. So könnten die Rohöl- und Heizölpreise in der nächsten Woche aufgrund von Börsenspekulationen weiter anziehen, sollte sich der Markt jedoch auf die preisdrückenden Fundamentaldaten besinnen, so ist auch ein Rückgang der Heizölpreise nicht unrealistisch. Die Chancen stehen bei 50% zu 50%.

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