Heizölpreise stiegen über Pfingsten um 0,7 ct/l

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Über das lange Pfingstwochenende legten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,7 ct/l zu. Damit ist der zuvor anhaltende Abwärtstrend beendet und die Heizölpreise entfernen sich wieder von ihren in der Vorwoche erreichten Jahrestiefstständen. Regional betrachtet, zogen die Heizölpreise zwar in allen Bundesländern an, die Höhe der Anstiege fiel jedoch sehr unterschiedlich aus. Die beiden Extremfälle waren am heutigen Montag Nordrhein-Westfalen mit dem höchsten Anstieg von knapp 1,2 ct/l und Bayern mit dem geringsten Anstige in Höhe von 0,3 ct/l.

Die heutigen Preisanstiege kamen hauptsächlich vom Rohölmarkt, aber auch der Devisenmarkt trug seinen Teil zum Anstieg bei. Hier konnte der €uro gegen den Dollar seine Marke von 1,36 nicht halten und sank auf ein 4-Monatstief ab. Die Rohölnotierung für BRENT legte mit 1,3 $/b deutlich zu und stand am Dienstagmorgen bei 110,1 Dollar je Barrel.

Die Heizöl-Nachfrage erreichte am Pfingstwochenende Höchststände. Viele Verbraucher fanden über die Feiertage die Zeit und nutzten das sehr günstige Preisniveau aus. Dies war auch rückblickend die richtige Entscheidung. Zwar besteht für die relativ hohen Rohölwerte weiteres Potential nach unten, besonders da BRENT nochmal deutlich zulegte. Der €urokurs könnte sich in den kommenden Tagen jedoch weiter verschlechtern und so die Rohöleinkäufe der Europäer verteuern.

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