Heizölpreise stiegen auf Mittwoch um 0,3 ct/l an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise gestern kurz nachgaben, setzten sie heute wieder ihren seit fast zwei Wochen anhaltenden Ausfwärtstrend fort. Durch den Anstieg um 0,3 ct/l stehen die Heizölpreise aktuell wieder auf dem Preisniveau von Montag. Die größten Preisanstiege waren heute im Norden Deutschlands festzustellen. So stiegen die Heizölpreise in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein um rund 0,7 ct/l an. In Bayern, Thüringen und Sachsen gaben die Heizölpreise hingegen um 0,4 bis 0,5 ct/l nach.

In den vergangenen Tagen sorgten geopolitische Krisensituationen für steigende Ölpreise. Neben der seit Monaten präsenten Ukraine-Krise kommen nun noch die Eroberungskämpfe der islamistischen ISIS im Irak hinzu. Außerdem unterstützte die Meldung des API über klar sinkende US-Rohöllager die Rohölkontrakte. BRENT legte daher auf Mittwoch um 0,5 Dollar je Barrel zu und notierte am Morgen wieder bei 113,1 $/b. Zudem gab der €uro gegen den Dollar wieder leicht nach und trug hierdurch auch zum Preisanstieg bei.

Durch den Anstieg der letzten Tage liegen die Heizölpreise aktuell auf dem Preisniveau des Monats Juni der letzten beiden Jahre. Da Heizöl in diesem Jahr jedoch stets deutlich unter den Vorjahrespreisen lag, fällt es derzeit schwer von einem guten Kaufzeitpunkt sprechen. Verbraucher sollten jedoch bedenken, dass es aufgrund der Krisen im Irak und der Ukraine in den nächsten Wochen am Ölmarkt turbulent weitergehen wird. Auch ist die EZB weiterhin bestrebt den €uro auf niedrigem Niveau zu halten und die amerikanische Notenbank plant Schritte, die den Dollar stärken könnten. Daher kann bei der aktuellen Situation nicht davon ausgegangen werden, dass die Heizölpreise zum Herbst hin wieder auf das günstige Preisniveau des Frühjahrs zurückkehren werden.

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