Heizölpreise starten leicht nachgebend in die neue Woche

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Im Vergleich zum Wochenausklang starten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt mit einem minimalen Rückgang in die neue Woche. Regional sind hingegen deutlichere Preisbewegungen nach oben und unten feststellbar. So stiegen die Heizölpreise in zehn Bundesländern an. Der größte Preisanstieg entfiel hierbei mit knapp 0,5 ct/l auf Bayern. In den verbleibenden sechs Bundesländern gaben die Heizölpreise nach. Spitzenreiter bei den Preisnachlässen sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Hier gingen die Heizölpreise um knapp 0,5 Cent je Liter zurück.

Rein rechnerisch hätten die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt am heutigen Montag zu einem deutlicheren Preinachlass bei Heizöl führen können. Da viele Heizölhändler in der vergangenen Woche ihre Preise aber auch nicht so stark angehoben haben wie es der Rohölmarkt vorgegeben hatte, gleicht sich dies nun wieder aus. Zwar spitzt sich die Krise zwischen dem Westen und Russland in der Ukraine wieder zu, aber schwache Wirtschaftszahlen drückten auf die Rohölpreise. Dies lies die europäische Leitsorte BRENT auf Monatg um knapp 1,2 $/b sinken, so dass sie am Morgen bei 107,2 $/b notierte. Von seinem 5-Monatstief kommend, konnte der €urokurs gegen den US-Dollar etwas zulegen.

Sehr viele Verbraucher haben in den vergangenen Tagen die günstigen Heizölpreise für eine Bestellung genutzt. Weiterhin macht man bei den aktuellen Preisen gewiss keinen Fehler wenn man Heizöl bestellt. Da die Preiskurve zurzeit eher seitwärts tendiert, können Schnäppchenjäger auch wieder auf fallende Heizölpreise spekulieren. Das Potential nach unten ist derzeit allerdings sehr viel geringer als das Risiko dass die Heizölpreise mittelfristig klettern. Wer spekulieren aber keine Überraschung erleben will, der sollte die Entwicklungen am Heizölmarkt täglich verfolgen.

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