Heizölpreise stabil

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise zeigten sich im bundesweiten Durchschnitt in den letzten Tagen recht stabil. Regional zeigt sich hingegegen ein differenzierteres Bild. So gingen die Heizölpreise am Montag in sechs Bundesländern zurück und in zehn Bundesländern stiegen sie an. Der mit Abstand größte Anstieg war in Bayern mit knapp 0,6 ct/l zu verzeichnen. Der deutlichste Preisnachlass entfiel mit gut 0,2 Cent/Liter auf Nordrhein-Westfalen.

In den vergangenen Tagen gaben die Rohölpreise zwar nach, aber durch den erheblichen Einbruch des €uro kamen diese Preisnachlässe nicht bei den Heizölpreisen an. So gab die europäische Leitsorte BRENT auf Montag um 0,6 $/b nach und stand am Morgen mit 48,2 Dollar/Barrel. Der €uro fiel seit Donnerstag um gut drei Prozent auf aktuell 1,12 $/€. Somit ergaben sich über das Wochenende und auch zum heutigen Wochenstart in Summe recht stabile Heizölpreise. In den kommenden Tagen könnte es auch ähnlich weitergehen. Zwar wird die Nachfrage am Rohölmarkt in Zukunft wohl weniger stark steigen als das Angebot, dennoch scheinen sich die Rohölpreise trotz dieser steigenden Überversorgung auf ihrem derzeitigen Niveau zu stabilisieren bzw. nur schwach nachzugeben. Als Gegengwicht hierzu kann aber auch damit gerechnet werden, dass der €uro auf dem jetzigen sehr niedrigen Niveau verharren oder sogar weiter gegen die Öl-Währung Dollar nachgeben wird. Dies würde einen möglichen Rückgang der Rohölpreise egalisieren.

Da nicht absehbar ist, wie sich die Heizölpreise in den kommenden Tagen entwickeln werden, empfehlen wir die aktuell sehr günstigen Heizölpreise für einen Heizölkauf zu nutzen. Dies ist wohl auch die Einschätzung von vielen Verbrauchern, denn die Nachfrage befindet sich seit Tagen auf einem sehr hohen Niveau. Hierdurch werden die Heizöllieferanten stark gefordert, so dass sich Kunden auf längere Lieferzeiten einstellen müssen.

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