Heizölpreise sinken um weitere 0,4 Cent/Liter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte haben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,4 ct/l nachgegeben. Regional zeigte sich hingegen ein unterschiedliches Bild. So stiegen die Heizölpreise in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein um 0,1 bis 0,5 ct/l an. In Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sanken die Heizölpreise hingegen um deutliche 0,9 bis 1,1 ct/l. Hierbei sicherte sich Bayern die Spitzenreiter-Position mit einem heutigen Rückgang der Heizölpreise um 1,1 Cent je Liter.

Am Rohölmarkt kam es gestern zu einem kurzen Anstieg der Rohölpreise. Die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT stieg daher auf Mittwoch um 0,6 $/b und stand am Morgen bei 66,1 Dollar je Barrel. Heute Morgen wurde der anhaltende Abwärtstrend aber wieder aufgenommen. Auch die gestern vom API gemeldeten, massiv gestiegenen US-Öllagerbestände werden im heutigen Tagesverlauf wohl weiteren Druck auf die Rohölnotierungen ausüben. Am Devisenmarkt konnte sich der €uro weiter gegen den US-Dollar erholen. Hier dominiert zurzeit jedoch eher die Markttechnik, da es kaum impulsgebende Nachrichten für den US-Dollar oder den €uro gab. Insgesamt bleiben die Vorgaben für die Heizölpreise sehr gut. Besonders der anhaltende Preiskampf zwischen den Förderländern und der daraus resultierende überversorgte Weltölmarkt, lassen Heizöl-Verbraucher positiv in die Zukunft schauen.

Und wieder haben die Heizölpreise ein neues Rekordtief erreicht, welches zum Bestellen einlädt. Weiterhin können wir jedoch keine klare Kaufempfehlung aussprechen, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass die Heizölpreise weiter fallen werden. Wenn Sie auf weiter fallende Heizölpreise spekulieren möchten, so berücksichtigen Sie bei Ihrer Plaung bitte Lieferzeiten von bis zu 3 Wochen.

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