Heizölpreise setzten Auswärtstrend fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch nach dem langen Osterwochenende setzten die Heizölpreise den stetigen Anstieg weiter fort. Die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt sind derzeit recht stabil. Allerdings hält die Krise in der Ukraine die Rohölnotierungen durch erhöhte Risikoaufschläge und Börsenspekulationen weiter auf einem verhältnismäßig hohen Preisniveau.

Über Ostern legte BRENT um weitere 0,3 Dollar je Barrel zu und stand am Dienstagmorgen bei 109,9 $/b. Damit steht BENT derzeit rund 10 $/b über der Tagesnotierung des Vorjahres. Der €uro steht aufgrund von recht guten Konjunkturdaten aus den USA unter leichtem Druck, hielt sich bisher jedoch stabil.

Weiterhin ist die Krise in der Ukraine das wichtigste Thema am Ölmarkt. Leider entwickelt sich diese derzeit vermehrt hin zu einer weiteren Eskalation. Sollte die nächste Sanktionsstufe des Westens gegen Russland erreicht werden, so könnte dies auch längerfristige Auswirkungen haben. Dies trübt nicht nur die kurzfristige Aussicht auf die Heizölpreise, sondern würde dann auch die mitel- bis längerfristigen Aussichten hin zu einem höheren Preisniveau verändern. Sollten die politischen Akteure eine Einigung erzielen, so besteht Potential für Preisnachlässe, da die Versorgungslage am Weltölmarkt ansonsten gut ist.

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