Heizölpreise setzen Rückgang fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Mittwoch setzt sich der Rückgang der Heizölpreise weiter fort. Mit einem Minus von 0,3 ct/l fiel der durchschnittliche Preisnachlass am heutigen Mittwoch verhältnismäßig gering aus. Zumindest hätten die Vorgaben vom Rohölmarkt einen deutlicheren Rückgang der Heizölpreise ermöglichen können. Dies zeigte sich auch in einigen Bundesländern, wo es zu deutlicheren Preisnachlässen kam. So gaben die Heizölpreise in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen um 0,6 ct/l nach. In keinem Bundesland kam es am heutigen Mittwoch zu Preisanstiegen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blieben die Heizölpreise lediglich unverändert.

Nach dem Fehlsignal vom Freitag hat sich die Lage am Rohölmarkt in dieser Woche wieder gedreht. Die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT gab auch auf Mittwoch mit 1,8 $/b nochmal deutlich nach und notierte am Morgen bei 102,5 Dollar je Barrel, dem niedrigsten Stand seit gut 13 Monaten. Ein Grund für die aktuellen Preisnachlässe kommt weiterhin vom schwache €urokurs, der die europäischen Rohöleinkäufe verteuert und somit die Nachfrage dämpft. Zudem setzt sich am Rohölmarkt derzeit das gute Angebot-Nachfrage-Verhältnis durch und die geopolitischen Krisen rücken in den Hintergrund. Indirekt sorgt die drohende Sanktionsspirale zwischen der EU und Russland sogar für sinkende Rohöl- und Heizölpreise da sich die zu erwartetende Konjunktur durch die Sanktionen verschlechtert und somit auch eine geringere Ölnachfrage zu erwarten ist. Der €urokurs zeigte sich am Mittwoch auf niedrigem Niveau stabil.

Die Aussichten für die Heizölpreise sind aktuell recht gut und ein weiterer Preisrückgang ist in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen. Daher könnte es sich aktuell lohnen auf weiter sinkende Heizölpreise zu spekulieren. Allerdings sollten Verbraucher in diesem Fall den Markt im Auge behalten um schnell reagieren zu können wenn sich die Nachrichtenlage ändert.

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