Heizölpreise seit dem Wochenstart unverändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Seit Beginn der Woche haben sich die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt kaum verändert. Regional sah dies jedoch ganz anders aus. So gaben die Heizölpreisezischen Montag und Mittwoch in sechs Bundesländer nach, während sie in zehn Bundesländern anstiegen. Hierbei entfielen die kräftigsten Preisanstiege mit 0,5 bis 0,7 ct/l auf das Saarland und Thüringen. In Baden-Württemberg und Bayern sanken die Heizölpreise hingegen um knapp 0,7 Cent/Liter, bei einer Bestellmenge von 2.000 Litern Heizöl.

In dieser Woche gab es bisher keine impulsgebenden Nachrichten am Ölmarkt, so dass die Stimmung weiterhin leicht bärisch zu werten ist. Dennoch hat die rasante Talfahrt der Rohölpreise vorerst an Schwung verloren und entgegen anders lautender Vorhersagen, fällt die die europäische Leitsorte BRENT bisher nicht ins Bodenlose sondern stabilisiert sich bei knapp 50 Dollar/Barrel. Auch auf den heutigen Mittwoch notierte BRENT nahezu unverändert bei 48,6 $/b. Nun wartet der Ölmarkt auf neue Impulse aus den USA. Neben den preisdrückenden Meldungen über das weltweite Wirtschaftswachstum und der damit einhergehenden, schwächeren Ölnachfrage, wird aus den USA heute eine preisstützende Nachricht erwartet. So sollen die dortigen Öllager laut vorläufigen Zahlen zurückgegangen sein, was zumindest in den USA auf einen leichten Anstieg der Nachfrage hindeuten könnte. Am Devisenmarkt veränderte sich der €uro-Dollar-Wechselkurs gestern ebenfalls kaum, so dass auch von hier zurzeit keine Impulse für die Heizölpreise kommen.

Die Angebotslage am Ölmarkt wird in nächster Zeit weiterhin Druck auf die Rohölpreise ausüben. Auf der anderen Seite laden die extrem niedrigen Ölpreise und das bei den Notenbanken fast zum Nulltarif zu bekommende Geld, Börsenhändler zu Spekulationen ein. In den letzten Wochen wurden diese durch die gute Angebotslage von Wetten auf steigende Ölpreis abgehalten. Dies wird jedoch kein Dauerzustand sein, fraglich ist nur wann es zur nächsten Gegenbewegung kommen wird. Da die Heizölpreise aktuell auf einem der tiefsten Stände der vergangenen sechs Jahre liegen, finden Verbraucher derzeit einen sehr guten Bestellzeitpunkt vor. Dementsprechend befindet sich die Nachfrage bereits seit einigen Tagen auf einem hohen Niveau.

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