Heizölpreise sanken um weitere 1,3 Cent/Liter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Im bundesweiten Durchschnitt gaben die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch um weitere 1,3 ct/l nach. Auch regional betrachtet sanken die Heizölpreise ist fast allen Bundesländern um mindestens 1,2 ct/l. Lediglich in Bayern und Baden-Württemberg blieben die Heizölpreise stabil bzw. sanken nur um gut 0,3 ct/l. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen gaben die Heizölpreise mit rund 1,7 ct/l am deutlichsten nach. Aber auch in Brandenburg, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Sachsen gingen die Preise um rund 1,5 Cent je Liter Heizöl zurück.

Auch auf Mittwoch setzten die Rohölpreise ihre rasante Talfahrt fort. So gab die europäische Leitsorte BRENT nach dem vorherigen deutlichen Preisrückgang auch gestern wieder um deutliche 2,7 $/b nach und stand mit 50,5 Dollar je Barrel am Morgen nur noch kurz vor der psychologisch wichtigen 50-Dollar-Marke. Die Überversorgung des Weltölmarktes scheint sich derzeit noch auszuweiten. Dies zeigten gestern nach Börsenschluss auch die neuen Bestandsdaten des API. Diese wiesen in Summe einen erheblichen Anstieg der US-Öllager in Höhe von 12 Mio. Barrel aus. Da die letzten Wirtschaftsdaten aus den USA überwiegend positiv ausfielen, ist dieser Lageraufbau wohl auf das Überangebot am Markt und nicht auf eine schwache US-Ölnachfrage zurückzuführen. Diese Ansicht wird auch durch die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Ölfördermengen in den USA gestützt. Leider kamen die deutlich gesunkenen Rohölpreise nicht im vollem Umfang im Euroraum an, da der €uro gegen den Dollar erneut klar an Wert verloren hat. So notierte der €uro-Dollar-Wechselkurs am Mittwochmorgen sogar auf dem niedrigsten Stand seit rund 9 Jahren. Da die Notenbanken FED und EZB zurzeit beide einen stärkeren Dollar bzw. einen schwächeren €uro im Blick haben, ist ein weiterer Rückgang nicht unwahrscheinlich.

Die aktuellen Heizölpreise befinden sich auf einem sehr attraktiven Niveau und laden zu einer Bestellung ein. Besonders ins Auge stechen hierbei erneut die aktuellen Heizölpreise in Hamburg. Hier liegt unser durchschnittlicher Heizölpreis bei einer Bestellungmenge von 2.000 Litern aktuell bei 53,6 ct/l. Aber auch in anderen Regionen wie Bremen oder Berlin wurden heute wieder neue Langzeit-Tiefstpreise erreicht. Dementsprechend befindet sich die Nachfrage der Verbraucher auf einem ordentlichen Niveau. Eine klare Kaufempfehlung können wir bei der aktuellen Marktlage jedoch nicht aussprechen, da ein weiterer Rückgang der Heizölpreise nicht unwahrscheinlich ist.

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