Heizölpreise rund 60 Cent pro 100 Liter günstiger

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf Donnerstag gaben die im tanke-günstig Preisrechner hinterlegten Heizölpreise mit gut 0,6 ct/l deutlich nach. Und dies obwohl die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt eher für einen leichten Anstieg hätten sorgen können. So stieg die Rohölsorte BRENT um 0,1 $/b an und der €uro gab leicht nach. Der Grund für den Preisnachlass liegt somit in der schwachen Heizöl-Nachfrage der Verbraucher, welche die Händler unter Rabattdruck setzt.

Die Rohölnotierungen werden derzeit von zwei gegenläufigen Faktoren beeinflusst. Zum Einen der bereits viel beschriebene Konflikt in der Ukraine, welcher die Rohölpreise stützt. Zum Anderen der sehr gut versorgte Weltölmarkt, welcher Druck auf die Preise ausübt. Im Vergleich zu den Vorjahren muss leider festgestellt werden, dass die politisch bedingte Preisstütze bei den Börsenakteuren stärker gewichtet wird als der wirtschaftliche Preisdruck des guten Angebot-Nachfrage-Verhältnisses. So steht die europäische Rohölsorte BRENT aktuell knapp neun Dollar über der Notierung des gleichen Tages des Vorjahres.

Wie gestern bereits erwähnt, befinden sich die Rohöllager der zwei größten Volkswirtschaft der Welt - USA und China - auf Höchstständen. Dies Zahlen zeigen erneut, dass der Rohöl- Weltmarkt gut versorgt ist und dass es ohne die Krise in der Ukraine gute Aussichten auf deutlich geringere Rohölnotierungen geben könnte. Sollten sich die politischen Akteure umsichtig verhalten, so bestehen daher für den Sommer weiter gute Aussichten auf sinkende Heizölpreise.

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