Heizölpreise nahezu unverändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise zum Wochenbeginn nachgegeben hatten, gab es zur Wochenmitte im bundesweiten Durchschnitt keine Veränderung. Regional betrachtet sieht dies jedoch ganz anders aus. So stiegen die Heizölpreise in der einen Hälfte der Bundesländer an während sie in der anderen Hälfte nachgaben. Die deutlichsten Rückgänge gab es mit gut 0,2 ct/l in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die deutlichsten Preisanstiege verzeichneten Brandenburg und Berlin mit knapp 0,5 Cent/Liter.

Seit einer Woche tendieren die Heizölpreise nun seitwärts. Zwar haben die Rohölpreise in den letzten Tagen angezogen, da jedoch der €uro gegen den Dollar an Wert zulegen konnte, neutralisierten sich die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt gegenseitig. Auf den heutigen Mittwoch sank die europäische Leitsorte BRENT um 0,5 $/b und notierte am Morgen bei 55,2 Dollar/Barrel. Für den Rückgang sorgten schwache Wirtschaftszahlen aus China, was der weltweiten Öl-Nachfrage wohl einen Dämpfer versetzen wird, der stabilere €uro und die erneut gestiegenen US-Öllager. Zwar fiel der Anstieg mit in Summe 1,6 Mio. Barrel klein aus, da die US-Öllager jedoch bereits zum bersten voll sind, drückte auch dieser geringe Anstieg auf die Rohölnotierungen. Am Devisenmarkt stabiliserte sich der €uro bei gut 1,09 €/$ weiter gegen den Dollar.

Durch die Preisrückgänge der letzten Tage, befinden sich die Heizölpreise aktuell wieder auf einem attraktiven Preisniveau. Dennoch kann es sich bei der aktuellen Marktlage lohnen auf weiter sinkende Heizölpreise zu spekulieren und mit einer Bestellung noch abzuwarten. Zu lange sollte man jedoch nicht warten, denn die Tiefststände von Mitte Januar werden wohl nicht mehr erreicht werden und spätestens zur zweiten Jahreshälfte werden die Heizölpreise wahrscheinlich wieder deutlich anziehen.

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