Heizölpreise nahe am Jahreshoch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise sind in der vergangenen Woche im bundesweiten Mittel um knapp drei Cent je Liter geklettert. Auch am heutigen Montag setzte sich der Preisanstieg weiter fort. Regional zeigt sich ein recht einheitliches Bild. In allen Bundesländern zogen die Heizölpreise auf ähnlichem Niveau an.

In den vergangenen Tagen sorgten geopolitische Krisensituationen für steigende Ölpreise. Neben der seit Monaten präsenten Ukraine-Krise kommen nun noch die Eroberungskämpfe der islamistischen ISIS im Irak hinzu. Diese Entwicklung wirkt sich sehr deutlich auf den Rohölmarkt aus, da der Irak das exportmäßig zweitgrößte OPEC-Mitglied ist. Experten fürchten nun eine weitere Eskalation der dortigen Situation, was zu höheren Risikoaufschlägen bei Rohöl führt. BRENT legte daher auch auf Montag um weitere 0,5 Dollar je Barrel zu und notierte am Morgen bei 113,1 $/b, dem höchstes Preisniveau seit September 2013.

Verbraucher finden aktuell keinen guten Kaufzeitpunkt für Heizöl vor. Wer jedoch befürchtet mit seinem Vorrat nicht über den Sommer zu kommen, der sollte einen schnellen Kauf ins Auge fassen. Denn die Aussichten für die kommenden Tage sind nicht sehr freundlich. Die Entwicklungen im Irak werden ein wichtiges Thema am Ölmarkt bleiben und auch die Krise in der Ukraine ist weiterhin präsent. Ebenfalls ist zu befürchten, dass der €uro weiter unter Druck gerät und somit die europäischen Öleinkäufe verteuert.

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