Heizölpreise legten auf Freitag leicht zu

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den Preisrückgängen der letzten Tage, legten die Heizölpreise auf Freitag leicht zu. Mit einem Anstieg von gut 0,1 ct/l gingen die Heizölpreise im bundesweiten Mittel jedoch nur minimal nach oben. Regional zeigten sich hingegen sehr unterschiedliche Entwicklungen. Die Bandbreite reicht hierbei von maximalen Preisanstiegen in Hessen in Höhe von 0,6 ct/l bis hin zu maximalen Preisnachlässen in Thüringen ebenfalls in Höhe von 0,6 ct/l.

Nach der Entscheidung der EZB ging es an den Börsen zunächst runter und hoch. Letzlich gingen €urokurs und Rohölwerte zwar zuerst nach unten, als sich der €uro jedoch wieder stabilisierte, drehten auch die Rohölpreise nach oben. Etwas überraschend drückte daher der gegen den Dollar gestiegene €uro auf Freitag die Heizölpreise. Da BRENT jedoch um 0,7 Dollar je Barrel zulegte, stiegen die Heizölpreise an. BRENT notierte am Freitagmorgen bei 108,9 $/b.

Weiterhin finden Verbraucher aktuell einen sehr guten Kaufzeitpunkt für Heizöl vor, was viele Verbraucher auch für eine kostengünstige Heizölbevorratung ausnutzen. Zwar besteht für die relativ hohen Rohölwerte weiteres Potential nach unten, besonders da BRENT auf Freitag zulegte. Und auch die gestrige Entscheidung der EZB sorgte vorerst nicht für weiteren Druck auf den €urokurs. Dies könnte sich in den kommenden Tagen jedoch ändern und so die Rohöleinkäufe der Euopäer verteuern. Auch ist die Krise in der Ukraine ist noch lange nicht beigelegt. Der Ausblick in die Zukunft fällt schwer, klar hingegen ist, dass sich die Heizölpreise derzeit auf einem der tiefsten Stände der letzten drei Jahre befinden. Wer nun bestellt, kann somit nicht viel verkehrt machen.

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