Heizölpreise halten das hohe Preisniveau zum Wochenstart

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start der neuen Woche verharren die Heizölpreise erstmal auf dem nun deutlich höheren Preisniveau. Dennoch ist der seit gut zwei Wochen anhaltenden Ausfwärtstrend weiterhin intakt. Regional entwickelten sich die Heizölpreise wieder sehr uneinheitlich. Während die Preise in sechs Bundesländern anstiegen, gaben sie in fünf nach. In den verbleibenden fünf Bundesländern blieben die Heizölpreis stabil. Am deutlichsten fiel der Anstieg heute mit knapp 0,5 ct/l in Berlin und Brandenburg aus. In Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gingen die Heizölpreise hingegen um knapp 0,3 ct/l zurück.

Weiterhin sorgen die geopolitische Krisensituationen im Irak und der Ukraine für steigende Risikoaufschläge bei den Rohölnotierungen. Auch zum Wochenbeginn legte BRENT um weitere 0,4 Dollar je Barrel zu und notierte am Morgen bei 115,2 $/b. Der €uro zeigt sich gegen den Dollar weiterhin überraschend stabil, was perspektivisch allerdings weniger im Sinne der europäischen Notenbank liegt.

Durch den kontinuierlichen Anstieg der letzten Wochen liegen die Heizölpreise aktuell auf dem Preisniveau des Monats Juni der letzten beiden Jahre. Da Heizöl in diesem Jahr jedoch stets deutlich unter den Vorjahrespreisen lag, fällt es derzeit schwer von einem guten Kaufzeitpunkt sprechen. Verbraucher sollten jedoch bedenken, dass es aufgrund der Krisen im Irak und der Ukraine in den nächsten Wochen am Ölmarkt turbulent weitergehen wird. Auch ist die EZB weiterhin bestrebt den €uro auf niedrigem Niveau zu halten. Daher kann bei der aktuellen Situation nicht davon ausgegangen werden, dass die Heizölpreise zum Herbst hin wieder auf das günstige Preisniveau des Frühjahrs zurückkehren werden.

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