Heizölpreise gaben zur Wochenmitte um 0,3 ct/l nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte gaben die Heizölpreise wieder nach. Im bundesweiten Durchschnitt ergab sich ein Rückgang um 0,3 Cent je Liter nach. Auch regional zeigt sich ein flächendeckender Rückgang. Lediglich in Sachsen-Anhalt stiegen die Heizölpreise um knapp 0,1 ct/l an. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise hingegen um 0,2 bis 0,8 ct/l zurück. Die deutlichsten Rückgänge in Höhe von 0,6 bzw. 0,8 ct/l entfielen hierbei auf Rheinland-Pfalz und das Saarland. Danach folgen Bremen, Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein mit einem Rückgang von jeweils knapp 0,4 Cent je Liter Heizöl.

Nachdem die Rohölpreise gestern, bedingt durch starke Konjunkturdaten aus den USA angestiegen waren, fielen sie bis zum Ende des Handelstages deutlich ab. Der Grund hierfür lag in der Meldung, dass die OPEC wohl keine Förderkürzung beschließen wird. Diese Nachricht ließ die europäische Leitsorte BRENT im Vergleich zu gestern Morgen um 1,0 $/b sinken, so dass BRENT am Morgen bei 78,4 Dollar je Barrel stand. Der €uro konnte trotz der guten US-Wirtschaftsdaten nochmal leicht gegen den Dollar zulegen. Insgesamt fielen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt daher einen Tag vor dem OPEC-Beschlussmeeting sehr verbraucherfreundlich aus.

Die Heizölpreise bewegen sich wieder auf ein neues 4-Jahres-Tief zu. Sollte die OPEC morgen keine Förderkürzung beschließen, so wird dieses neue Tief bis zum Wochenende wohl auch erreicht werden. Auch wenn natürlich immer ein gewisses Restrisiko bleibt, z.B. dass doch eine überraschend deutliche OPEC-Kürzung beschlossen wird. So ist die Empfehlung zurzeit noch ein paar Tage mit einer Bestellung zu warten. Dies sehen viele Verbraucher wohl ähnlich, denn die Preisanfragen sind aktuell sehr hoch, mit Bestellungen wird jedoch gewartet.

Zurück