Heizölpreise gaben zum Wochenstart nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Der zuletzt deutlich gegen den US-Dollar eingebrochene €uro konnte seine Talfahrt zum Start der neuen Woche erstmal beenden. Dies führte dazu, dass vom Devisenmarkt keine Auswirkungen auf die Heizölpreise ausgingen und die auf Montag gesunkenen Rohölpreise vollständig an die Verbraucher weitergegeben wurden. Ähnlich dem Preisrückgang von Heizöl in Höhe von 20 Cent je 100 Liter, gaben auch die Future-Kontrakte der Rohölsorte BRENT auf Montag um 0,2 Dollar je Barrel nach und standen am Morgen bei 106,7 $/b.

Die Krise mit Russland wirkt sich weiterhin kaum auf die Rohölnotierungen aus. Weiterhin scheint eine Übereinkunft zwischen Russland und den westlichen Industrienationen nicht unwahrscheinlich, so dass auf tiefgreifende wirtschaftlichen Sanktionen verzichtet werden könnte. So zeigt auch die Zustimmung Russlands zu einer Entsendung von OSZE-Beobachtern an die russisch-ukrainische Grenze, dass man sich bald wieder an den offiziellen Verhandlungstisch begeben könnte.

Die hiesigen Heizölpreise befinden sich im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin auf einem sehr attraktivem Niveau. Zwar kann ein plötzlicher Preissprung durch die Russland-Krise nicht ausgeschlossen werden, aber wer über ein wenig Risikofreude verfügt, kann derzeit auch mit guten Erfolgsaussichten auf sinkende Heizölpreise spekulieren.

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