Heizölpreise gaben um weitere 0,4 Cent/Liter nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch zum Ende der Woche gaben Heizölpreise weiter nach. Trotz schlechterer Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt war bei den tanke-günstig Partnerhändlern im bundesweiten Durchschnitt ein weiterer Rückgang in Höhe von 0,4 Cent/Liter zu verzeichnen. Damit liegen die Heizölpreise am heutigen Freitag im Mittel bei knapp 43,3 Cent/Liter. Bei der regionalen Betrachtung zeigte sich ein sehr differenziertes Bild. In einigen Bundesländern waren teilweise erhebliche Preisrückgänge feststellbar und in anderen kletterten die Heizölpreise. Die deutlichsten Anstiege entfielen mit 0,7 bis 1,0 Cent/Liter auf Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die kräftigsten Preisnachlässe waren hingegen mit 2,0 bzw. 2,4 Cent/Liter in Baden-Württemberg und Bayern zu verzeichnen.

Entwicklungen am Ölmarkt

Am gestrigen Handelstag sorgte der erneute Einbruch an Chinas Börsen insgesamt für Verunsicherung an den Finanz- und Aktienmärkten und somit auch für weiter fallende Ölpreise. Zwischenzeitlich sackten die Ölpreise am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit knapp zwölf Jahren. Der OPEC-Basketpreis fiel sogar auf unter 28 Dollar/Barrel. Im späteren Handel setzten die Ölnotierungen dann jedoch zu einer kräftigen Erholung an, da die Verluste in den vergangenen Tagen, mit rund zehn Prozent seit Jahresbeginn, eventuell doch zu deutlich ausgefallen waren. Im Vergleich zu gestern Morgen legte die europäische Leitsorte BRENT daher um rund 1,6 $/b zu und wurde am Freitagmorgen bei 34,5 Dollar/Barrel gehandelt.

Dennoch bleibt die Stimmung am Ölmarkt spürbar gedrückt. Einige Analysten schätzen die Lage zwar so ein, dass man sich am Ölmarkt aktuell bereits in einer Phase der spekulativen Übertreibung befinde, trotzdem wird vielerorts ein weiterer Kursrutsch der Ölpreise erwartet. So rechnet z.B. die US-Investment Bank Goldman Sachs kurzfristig mit Ölpreisen von unter 30 Dollar/Barrel.

Am Devisenmarkt konnte der €uro heute kaum von den zuletzt guten Konjunkturdaten aus Europa profitieren. Zwar kletterte die Gemeinschaftswährung gestern im Vergleich zum Dollar, heute gab der €uro dann aber wieder nach, so dass in Summe nur ein geringfügiger Anstieg zu verzeichnen war.

Aussicht und Empfehlungen

Nach dem heutigen erneuten Rückgang, markieren die Heizölpreise mit 43,3 Cent/Liter ein neues Elf-Jahres-Tief. Viele Verbraucher nutzen dieses unglaublich günstige Preisniveau für eine Heizölbestellung, so dass die Heizöl-Nachfrage aktuell dementsprechend hoch ist. Da der Anstieg der Rohölpreise in vielen Regionen noch nicht von den tanke-günstig Partnerhändlern an die Kunden weitergegeben wurde, empfehlen wir dort diese Gelegenheit für eine Heizölbestellung zu nutzen. Insgesamt kann mittelfristig aber auch ein weiterer Rückgang der Ölpreise nicht ausgeschlossen werden. Wie hoch ein solcher Rückgang ausfallen könnte ist jedoch offen, denn die Ölpreise sind bereits auf einem der niedrigsten Level der vergangenen zwölf Jahre.

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