Heizölpreise gaben um weitere 0,3 ct/l nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf Dienstag gaben die Heizölpreise im Durchschnitt um weitere 0,3 ct/l nach. Auch regional betrachtet kam es in keinem Bundesland zu steigenden Heizölpreisen. Lediglich dort wo die Heizölpreise gestern bereits sehr deutlich zurückgegangen waren, in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, blieben die Preise heute stabil. Ansonsten sanken die Heizölpreise in allen anderen Bundesländern. Mit rund 1,0 Cent je Liter fiel der Preisrückgang heute besonders deutlich in Bayern aus. Aber auch in Bremen und Hamburg sanken die Heizölpreise um rund 0,5 ct/l.

Weiterhin ist die Nachrichtenlage an den internationalen Finanzmärkten dünn aber leicht preisdrückend. Wie bereits gestern beschrieben rücken die geopolitsichen Krisen am Ölmarkt in den Hintergrund, da die kriegerischen Auseinandersetzungen keine Verknappung des Angebotes zur Folge haben und nach derzeitiger Einschätzung auch in Zukunft nicht haben werden. Zudem drücken die aktuellen Konjunkturdaten und -ausichten aus der EU und den USA auf die Rohölpreise. Daher gab die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT auch auf Dienstag um weitere 0,6 $/b nach und notierte am Morgen mit 101,9 Dollar je Barrel auf dem niedrigsten Stand seit 14 Monaten. Dieser weitere Preisrückgang kam jedoch nicht im vollem Umfang bei den deutschen Heizöl-Verbrauchern an, da der €uro nach vorheriger leichter Erholung gestern wieder auf sein Jahrestief zurück fiel.

Die Nachfrage der Verbraucher zieht weiter an, was bei den aktuellen Heizölpreisen verständlich ist. Denn die Heizölpreise befinden sich derzeit auf einem der niedrigsten Stände der vergangenen drei Jahre. Im Vergleich zum 19. August der Vorjahre kostet Heizöl zurzeit rund 7 ct/l weniger als 2013 und rund 16 ct/l weniger als 2012. Dies macht bei einer 3.000 Liter Tankfüllung, ohne Berücksichtigung der Inflation, einen Preisunterschied von rund 200 €uro bzw. 500 €uro. Wer zurzeit eine frühzeitige Winterbevorratung vornimmt macht somit bestimmt keinen Fehler. Allerdings ist bei der derzeitigen Marktlage auch das Erreichen eines neuen 3-Jahrestief der Heizölpreise nicht ausgeschlossen. Wer auf ein Schnäppchen spekulieren möchte, sollte das Geschehen in den nächsten Tagen eng verfolgen.

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