Heizölpreise gaben um knapp 0,4 ct/l nach

Entsprechend den Vorgaben vom Rohölmarkt gaben die Heizölpreise auf Dienstag deutlich nach. Rohöl BENT sank um knapp 0,8 $/b und stand somit am Morgen mit 107,6 $/b auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Der €uro hält sich weiterhin stabil gegen US-Dollar. Somit gab es für die Heizölpreise Spielraum nach unten, welcher von den Händlern genutzt wurde um die Preise im Mittel um gut 0,4 ct/l zu senken. Besonders deutlich sanken die Heizölpreise heute in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Hessen. In Bayern blieben die Preise für Heizöl hingegen unverändert und in Baden-Württemberg zogen sie sogar leicht an.

Der Grund für die gesunkenen Heizölpreise liegt in den überraschend deutlich nachgebenden Rohölpreisen. Augenscheinlich wird den sehr hohen Lagerbeständen in den USA und China sowie die anhaltend schwachen Wirtschaftszahlen aus China wieder mehr Beachtung an der Börse geschenkt. So favorisiert derzeit auch die Charttechnik die Abwärtsrichtung. Dennoch bleibt die undurchsichtige Lage im Ukraine-Konflikt weiterhin das wichtigste Thema am Ölmarkt und beinhaltet Potential auf kurzfristig steigende Preise. Auch die anstehende EZB-Sitzung bürgt ein Risiko auf kurzfristig steigende Heizölpreise.

Aus diesem Grund ist Verbrauchern, die kurzfristig ihren Heizölvorrat auffüllen müssen, bei dem aktuell niedrigem Preisniveau und den heutigen Preisnachlässe eine Heizölbestellung zu empfehlen.

Zurück