Heizölpreise gaben um gut 0,4 ct/l nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag gaben die Heizölpreisen im bundesweiten Durchschnitt um gut 0,4 ct/l nach. Auch regional waren in fast allen Bundesländern Preisnachlässe zu verzeichnen. Lediglich in Bayern, Hessen und dem Saarland stiegen die Heizölpreise um bis zu 0,2 Cent/Liter. In allen anderen Bundesländer sanken die Heizölpreise in einem engen Preisband von 0,3 bis 0,8 Cent/Liter bei einer Bestellmenge von 2.000 Liter Heizöl.

Am Ölmarkt waren gestern Preisrückgänge feststellbar. Ob es nun in den kommenden Tagen zu einem Rückzug von Anlegern kommen wird, die auf steigende Rohölpreise spekulieren, bleibt abzuwarten. Sollte sich der Ölmarkt aber wieder mehr den preisdrückenden Fundamentaldaten zuwenden, so könnten die Rohölpreise, aufgrund von technischen Anschlussverkäufen, in den kommenden Tagen spürbar nachgeben. Denn der Weltölmarkt ist weiterhin überversorgt, die Ölförderung der OPEC und speziell Saudi-Arabiens bleibt auf sehr hohem Niveau und auch die US-Ölförderung sowie die US-Öllager befinden sich auf Rekordhöhe. Die europäische Leitsorte BRENT gab auf Dienstag um weitere 1,2 $/b nach und stand am Morgen bei 64,1 Dollar/Barrel. Am Devisenmarkt konnte sich der €uro erneut gegen den Dollar behaupten und sein Kursniveau halten.

In den kommenden Tagen könnte sich der Rückgang der Rohölpreise ausweiten und durch technisch bedingte Anschluss-Verkäufe verstärkt werden. Andererseits ist die latent vorhandene bullische Grundstimmung am Ölmarkt noch nicht abgelegt, so dass der heutige Preisrückgang auch für Neukäufe genutzt werden könnte. Die Chancen für einen erneuten Preisrückgang schätzen wir heute aber minimal höher ein als das Risiko anziehender Heizölpreise. Daher empfehlen wir Verbrauchern auf weiter fallende Heizölpreise zu setzen und mit einer Bestellung noch zu warten. Die Nachfrage der Heizölkunden befindet sich weiterhin auf niedrigem Niveau.

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