Heizölpreise gaben über das Wochenende minimal nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starteten in Summe minimal nachgebend in die neue Woche. Zwar waren die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt eher preistreibend, die schwache Nachfrage sorgt jedoch für ordentliche Rabatte der Händler. Daher gaben die Heizölpreise im Durchschnitt um knapp 0,1 ct/l nach. Bei der Betrachtung der einzelnen Bundesländer zeigt sich ein zwei geteiltes Bild der deutschen Heizölpreise. In 7 Bundesländern gaben die Heizölpreise um 0,3 bis 0,4 ct/l nach, während in 9 Bundesländern ein Preisanstiege von 0,0 bis 0,2 ct/l zu verzeichnen war.

In Summe stützen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt die Heizölpreise. Der €urokurs steht gegen den US-Dollar erheblich unter Druck, kann jedoch die Marke von 1,37 $/€ aktuell noch halten. Die europäische Leitsorte BRENT legte über das Wochenende um 0,2 Dollar zu und notierte am Montagmorgen bei 110,0 $/b.

Der Ausblick auf die kommenden Wochen bleibt wenig eindeutig. Vom Devisenmarkt droht durch eine Ausweitung der lockeren Geldpolitik der EZB die "Gefahr" für Preissteigerungen. Dementgegen könnten die überhöhten Rohölwerte für Preisnachlässe bei Heizöl sorgen, wenn sich die politische Lage in der Ukraine beruhigt.

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