Heizölpreise gaben deutlich nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Entsprechend den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt gaben die Heizölpreise auf Dienstag deutlich nach. Rohöl BENT sank von gestern auf heute um knapp 1,4 $/b und stand am Morgen bei 108,4 $/b. Der €uro legte gegen den US-Dollar zu und nähert sich wieder der Marke von 1,39 $/€. Somit gab es auch für die Heizölpreise Spielraum nach unten, welcher von den Händlern genutzt wurde um die Preise im Mittel um gut 0,7 ct/l zu senken. Besonders deutlich zeigte sich der Preisrückgang in Nordrhein-Westfalen. Hier gingen die Preise im Durchschnitt um gut 1,3 ct/l zurück. Aber auch in Hessen fiel der Preisrückgang mit rund 1,0 ct/l überdurchschnittlich hoch aus.

Der Grund für die unerwartet deutlich gesunkenen Heizölpreise liegt in den milde ausgefallenen Sanktionen gegen Russland und dem Abzug von russischen Truppen von der Ost-Ukrainischen Grenze. Im Vorfeld spekulierten Börsenakteure augenscheinlich auf härte Sanktionen, eine weitere Eskalation im Ukraine-Konflikt und somit steigende Rohölpreise. Die nun milderen Töne und Zeichen auf eine Deeskalation ließen die Preise jedoch sinken. Wenn das politische Risiko sinkt, kann sich wieder vermehrt den Fundamentaldaten gewidmet werden, welche eine sehr gute Versorgungslage auf dem Weltölmarkt zeigen.

Der deutliche Preisauschlag nach unten zeigt welches Potential auf sinkende Heizölpreise besteht, wenn der Konflikt zwischen dem Westen und Russland beigelegt werden kann. Allerdings können negative Nachrichten auch schnell wieder zu deutlich steigenden Preisen führen. Aus diesem Grund ist sicherheitsbewusste Verbrauchern bei den heutigen, deutlichen Preisnachlässe eine Heizölbestellung zu empfehlen.

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