Heizölpreise gaben auf Dienstag wieder nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Trotz des zuletzt kleinen Anstieges bleibt der Abwärtstrend der Heizölpreise weiterhin intakt. So gaben die Heizölpreise auf Dienstag im bundesweiten Durchschnitt wieder um gut 0,3 Cent je Liter nach. Regional stiegen die Heizölpreise in fünf Bundesländern an, mit rund 0,5 ct/l am deutlichsten in Bayern. In den verbleibenden elf Bundesländern sanken die Heizölpreise hingegen in der Regel deutlich. Spitzenreiter bei den Preisnachlässen war Nordrhein-Westfalen mit gut 0,8 ct/l. Aber auch in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gingen die Heizölpreise um gut 0,7 ct/l zurück.

Der heutige Rückgang der Heizölpreise kam hauptsächlich vom Rohölmarkt, aber auch der gegen den Dollar erneut gestiegene €urokurs führte zu weiteren Preisnachlässen. So kletterte der €uro gestern auf den höchsten Stand seit vier Wochen. Der Kursgewinn des €uro kam etwas überraschend, der Rückgang der Rohölpreise wurde hingegen von den meisten Analysten erwartet. Denn durch die gute und krisenfeste Angebotslage und der aufgrund der schwachen Konjunktur sinkenden Nachfrage, bleibt der Rohölmarkt weiterhin überversorgt. Dementsprechend gab die europäische Leitsorte BRENT auf Dienstag wieder um 0,8 $/b und stand am Morgen bei 85,4 Dollar je Barrel.

Die Nachfrage hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Viele Verbraucher nutzen das aktuell sehr günstige Preisniveau für eine Bestellung. Allerdings könnte es sich in dieser Woche auch lohnen auf sinkende Preise zu spekulieren. Man sollte jedoch die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen, um kurzfristig reagieren zu können, wenn sich die preisrelevanten Vorgaben ändern sollten. Wer zurzeit dringend Heizöl benötigt, der kann aber auch jetzt schon zu einem der besten Kaufmomente der vergangenen 4 Jahre Heizöl bestellen.

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