Heizölpreise erneut leicht gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Mittwoch war nur wenig Bewegung bei den Heizölpreisen feststellbar. So sanken die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere gut 0,1 Cent/Liter. Regional betrachtet gab es hingegen wieder unterschiedliche Preisveränderungen. So kletterten die Heizölpreise in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland um geringe 0,1 Cent/Liter. In Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gaben die Heizölpreise hingegen zwischen 0,1 und 0,8 ct/l nach.

Im gestrigen Tagesverlauf wurde der leichte Anstieg der Rohölpreise zurückgenommen und die Ölnotierungen setzten die seit gut einem Monat anhaltende, leichte aber stetige Abwärtsbewegung fort. Gestern konnte die Nachrichtenlage nicht über die sehr gute Angebotslage auf dem Weltölmarkt hinwegtäuschen. So reichten der heute morgen auf die texanischen Küste, an welcher ein Großteil der US-Ölanlagen und Raffinerien steht, getroffene Tropensturm Bill und laut vorläufigen Zahlen wieder gesunkende US-Öllager nicht aus, um einen Aufwärtsbewegung in den Ölmarkt zu bringen. Im Gegenteil gab die europäische Leitsorte BRENT sogar um 0,2 $/b nach und stand somit am Mittwochmorgen bei 63,8 Dollar/Barrel. Zurzeit richtet sich der Blick an den Börsen Richtung Athen und auf entscheidende Nachrichten wird mit massiven Kursbewegungen reagiert. Am Devisenmarkt reagiert der €uro bisher jedoch sehr gelassen, denn trotz des fortwährenden Griechenland-Dramas zeigt sich die Gemeinschaftswährung erstaunlich stabil. Der Währungseinfuss auf die Heizölpreise ist daher zurzeit sehr gering, so dass sich die Entwicklungen der Rohölpreise fast eins zu eins auf die Heizölpreise auswirken.

Ein Ende der Überversorgung des Weltölmarktes ist nicht in Sicht und zurzeit halten sich Spekulanten auffällig mit Anlagen in die Rohölpreise zurück. Wenn nun auch die griechische Schuldentragödie beigelegt werden und der €uro sein derzeitges Niveau halten kann, sind die Aussichten auf weiter sinkende Heizölpreise recht gut. Natürlich kann mindestens einer dieser Faktoren nicht so laufen wie gehofft, so dass man weiterhin eine gewisse Portion Risikobereitschaft mitbringen muss um auf sinkende Heizölpreise zu spekulieren. Wer kein Risiko eingehen will, der findet im Vergleich zu den Vorjahren aktuell ein sehr gutes Preisniveau vor und auch im Vergleich mit den letzten Monaten befinden sich die Heizölpreise auf einem attraktivem Level.

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